Lesen: Christa Kummer stellt „Niemals ohne High Heels“ in Wien-Landstraße vor

Christa Kummer stellt „Niemals ohne High Heels“ in Wien-Landstraße vor

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hat am Dienstagabend in in Wien-Landstraße ihr Buch „“ vorgestellt. Der Andrang war groß, und schon der volle Raum zeigte, dass die frühere ORF-Wetterexpertin mit ihrem ersten öffentlichen Auftritt rund um das neue Werk viele neugierig gemacht hat.

Wer an diesem Abend zu Kummer kam, wollte nicht nur wissen, was sie nach all den Jahren geschrieben hat. Die Antwort auf die naheliegendste Frage gab sie selbst: Nach 20 Jahren sei es wieder an der Zeit gewesen, sagte sie sinngemäß, und verwies darauf, dass es sich um ihr viertes literarisches Werk handelt. Für die Besucher war das der aktuelle Anlass, für die Suchanfragen im Netz der klare Grund, warum ihr Name gerade jetzt auftaucht.

Kummer ist nicht nur als Wetterexpertin bekannt, sondern auch als Präsidentin des . Dass sie in ihrer Laufbahn Zehntausende Sendungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk moderiert hat, erklärt, warum die Präsentation in Wien weit über eine gewöhnliche Lesung hinausging. Sie stellte ein Buch vor, das in einem Umfeld erschien, in dem jede Bemerkung über ihre frühere Fernseharbeit sofort Gewicht bekam.

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Genau dort lag auch der Reibungspunkt des Abends. Viele Fragen drehten sich um ihre frühere Wirkungsstätte und ihren Abschied vom Küniglberg, doch Kummer zog die Linie selbst: Das Buch sei keine Biografie, sagte sie, und auch keine Abrechnung mit dem ORF. Der Abend wurde damit nicht zu dem, was viele erwartet hatten, sondern zu einer klaren Abgrenzung zwischen persönlicher Erinnerung und öffentlicher Deutung.

Stattdessen sprach Kummer über Haltung in der Gesellschaft und sagte, leider vielerorts sei diese verloren gegangen. Zugleich stellte sie klar, dass der ORF für sie immer Familie bleiben werde. Was genau in „Niemals ohne High Heels“ jenseits dieser Abgrenzung steckt, blieb in Wien-Landstraße offen. Gerade das macht die nächste Frage jetzt zur entscheidenden: Welche Geschichten und Beobachtungen sie in ihrem vierten Buch tatsächlich erzählt, wird erst das Lesen zeigen.

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