Am 8. Juni 2026 um 20:15 Uhr zeigt das ZDF „Die Polizistin und die Sprache des Todes“. Im Zentrum steht Gloria Acheampong, die vom BKA in einen Fall geschickt wird, in dem in einem Kanal nahe der dänischen Grenze die Leiche einer Frau gefunden wird.
Für Zuschauer ist der Titel deshalb jetzt relevant, weil der Film einen klaren Sendeplatz hat und eine Mordserie aufgreift, die mit drei früheren Taten beginnt. Acheampong ermittelt gemeinsam mit Polizeiobermeister Pieper Olsen und stößt auf ein Muster, das auch mit dem verurteilten Serienkiller Rudi Butscher verbunden war.
Genau daran hängt der Reiz des Falls. Die Tat folgt demselben Ablauf wie die früheren Morde, doch gerade das macht die Lage so unruhig: Es bleibt offen, ob Butscher zu Unrecht im Gefängnis sitzt oder ob ein Trittbrettfahrer die Taten fortsetzt. Der Fund der Frau im Kanal ist damit nicht nur ein neuer Mord, sondern ein möglicher Schlüssel zu einer Serie, die längst als abgeschlossen galt.
Die Ermittlungen führen die Sonderermittlerin und den Polizeioffizier an einen Punkt, an dem jede Erklärung zwei Richtungen zulässt. Wenn Butscher unschuldig ist, müsste der wahre Täter noch frei sein. Wenn er schuldig ist, wäre die Mordserie nie wirklich vorbei gewesen. Das ZDF zeigt den Film an diesem Abend genau dort, wo diese Frage am schärfsten wird: Wer hat die Frau getötet — und wer spricht hier die Sprache des Todes?
