Alexander Zverev spielt am Sonntag in Paris das French-Open-Finale gegen Flavio Cobolli, aber Sophia Thomalla wird nicht im Stadion sein. Die 36-Jährige fehlt an diesem Tag, obwohl sie im Fall eines Sieges noch nach dem Match aus Köln anreisen will, um mit ihm zu feiern.
Gerade deshalb rückt die Frage nach der Zverev Freundin jetzt in den Mittelpunkt. Thomalla und der 29 Jahre alte Zverev sind seit 2021 ein Paar, doch sie kann nicht bei jedem Turnier dabei sein, weil sie mit ihrer eigenen Arbeit beschäftigt ist. Für den Finaltag in Paris bleibt sie deshalb außen vor, auch wenn der Weg für einen späten Auftritt nach dem Titel noch offen ist.
Dass sie am Sonntag nicht in der Arena sitzt, ist für Zverev kein Einzelfall. Auch seine Mutter Irina, 66, wird nicht im Stadion sein, weil sie die Nervosität bei den Spielen ihres Sohnes selbst zu stark mitnimmt. Beim US Open machte sie einmal eine Ausnahme und saß teilweise in der Box oder unter den Zuschauern, in Paris bleibt sie nun aber weg.
In Zverevs Box sitzen trotzdem acht Personen, auf denselben Plätzen wie seit der ersten Runde. An dieser Ordnung rührt er während des Turniers nicht, weil er abergläubisch ist und die Sitzplätze nicht verändern will. Dazu passt auch sein langjähriger Vertrauter Jez Green, über den Zverev gesagt hat: Er ist mein Haupttrainer und wird es immer bleiben.
Für den Sonntag ist damit klar: Der Finaleinzug wird in Paris ohne zwei wichtige Menschen aus seinem engsten Kreis gespielt. Erst wenn Zverev Cobolli schlägt, könnte Thomalla noch am Abend aus Köln kommen, kurz mit ihm feiern und am Montagmorgen wieder zurückfahren. Bleibt der Titel aus, bleibt auch ihre Reise nach Paris nur ein Plan.

