Lesen: Robert De Niro, Jodie Foster und Scorsese feiern 50 Jahre „Taxi Driver“

Robert De Niro, Jodie Foster und Scorsese feiern 50 Jahre „Taxi Driver“

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, , und haben sich im BMCC Tribeca Performing Arts Center wieder zusammengefunden, um 50 Jahre „“ zu feiern. Die Vorführung rückte den Film zurück ins Rampenlicht, den die Beteiligten nicht als Museumsstück behandelten, sondern als Werk, das noch immer direkt in die Gegenwart spricht.

Dass der Stoff heute wieder so viel Aufmerksamkeit bekommt, hat mit mehr zu tun als Nostalgie. „Taxi Driver“ kam im Februar 1976 in die Kinos, gewann in Cannes die Palme d’Or und erhielt vier Oscar-Nominierungen, darunter für De Niro als bester Hauptdarsteller und Foster als beste Nebendarstellerin. Foster war erst 12, als der Film gedreht wurde, und sprach nun über die Rolle als etwas, das sich schon beim ersten Lesen des Drehbuchs erschreckend echt angefühlt habe.

Scorsese beschrieb den Film als Geschichte über Isolation, Einsamkeit und die Unfähigkeit, miteinander zu reden oder eine Verbindung herzustellen. Für ihn sei das universell und werde junge Menschen immer ansprechen. Schrader sagte, an diesem Werk sterbe offensichtlich nichts, und De Niro ergänzte, Menschen seien heute nicht weniger allein, besonders mit dem Internet und nach der Pandemie. Sie würden sich weiter isolieren, in Welten abgleiten, in die sie nicht gehörten, und von etwas Negativem besessen werden.

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Gerade darin liegt die seltsame Kraft des Films: Er ist als Klassiker über Einsamkeit und Entfremdung bekannt, steht aber zugleich für Gewalt und wurde 1981 auch im Prozess gegen John Hinckley Jr. nach dem Attentat auf Ronald Reagan gezeigt. Hinckley war damals bekanntlich darauf aus, Jodie Foster zu beeindrucken. Foster sagte nun, der Charakter habe keine echte Selbsterkenntnis; das Publikum sehe seinen Absturz, sein Zerfasern und seinen Versuch, Kontakt aufzunehmen, aber er verstehe sich selbst nicht. Genau das sei der Reiz des Antihelden.

Die Jubiläumsvorführung machte deutlich, dass „Taxi Driver“ nicht nur überlebt hat, weil er berühmt ist, sondern weil er immer noch an einen wunden Punkt rührt. Scorsese, De Niro, Foster und Schrader haben in Tribeca keine neue Veröffentlichung angekündigt. Doch die Resonanz auf diesen Abend zeigt, dass jede weitere Retrospektive, jede neue Vorführung und jedes neue Gespräch über den Film noch immer ein Publikum finden dürfte.

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