Sergiño Dest hat die USA kurz vor dem Start der WM-Endrunde auf einen klaren Punkt gebracht: Die Mannschaft sei mental in guter Verfassung. Nach dem 3:2 gegen Senegal sagte der 25 Jahre alte Außenverteidiger, jeder im Team glaube wirklich daran, gegen jeden gewinnen zu können.
Das ist genau die Art von Signal, nach der jetzt gesucht wird. Am 12. Juni beginnen die USA in Los Angeles gegen Paraguay ihr Turnier, und der Sieg über Senegal vom vergangenen Sonntag hat das Lager sichtbar gestärkt. Dest selbst war daran direkt beteiligt: Er erzielte das frühe 1:0 und forderte anschließend, die Mannschaft müsse „genauso weitermachen“.
Für die USA zählt das Resultat nicht nur als Testspielsieg, sondern als Stimmungsbild vor dem ersten Pflichtspiel dieser Phase. Der Gegner Senegal hat den Amerikanern ein enges Spiel abverlangt, am Ende aber auch gezeigt, dass das Team in engen Momenten Lösungen findet. Dest, der sowohl links als auch rechts außen verteidigen kann, wurde in den Niederlanden geboren und kam 2020 von Ajax Amsterdam zu FC Barcelona, ehe er später an AC Milan ausgeliehen wurde.
Während Dest öffentlich den Fokus auf die WM legt, laufen im Hintergrund schon wieder andere Gespräche. Mehrere Medien berichten erneut über Interesse von FC Bayern an ihm; in denselben Berichten ist von einer Ausstiegsklausel bei PSV über 25 Millionen Euro die Rede. Auch Ismael Saibari wird dort mit den Münchnern in Verbindung gebracht, teils sogar mit der Darstellung, dass Bayern bereits eine Einigung mit ihm erzielt haben könnte, während Eindhoven 60 Millionen Euro fordere. Für Dest bleibt trotzdem der nächste Termin der wichtigere: das Spiel gegen Paraguay in Los Angeles, bei dem sich zeigen wird, ob die Zuversicht vom Senegal-Abend trägt.

