Lesen: Peter Schöttel weicht Rangnick-Fragen vor Österreichs WM-Start aus

Peter Schöttel weicht Rangnick-Fragen vor Österreichs WM-Start aus

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wollte vor Österreichs erstem Training in Santa Barbara kein Fass aufmachen. Am Rand des Harder Stadiums wischte der ÖFB-Sportdirektor die Fragen zu und den Gerüchten um knapp beiseite: „Es ist bei uns gar kein Thema“.

Dass Schöttel ausgerechnet jetzt gefragt wird, hat mit dem Zeitpunkt zu tun. Vor dem ersten WM-Spiel gegen Jordanien will der Verband wissen, ob der 65-Jährige auch nach dem Turnier bleibt. Die Linie des ÖFB ist klar: Rangnick soll bis zur Teamchef bleiben.

Schöttels kurze Antwort war mehr Ausweichung als Erklärung. Statt auf die Mailand-Frage einzugehen, verwies er auf und sagte: „Josef Pröll hat in letzter Zeit ohnehin immer dazu Stellung genommen und gesagt, was Sache ist. Ich freue mich, dass unser Frauen-Nationalteam gewonnen hat.“ Danach legte er nach: „Die Sachlage ist klar. Es bringt nichts, wenn wir hier weiterreden.“

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Pröll hatte den Standpunkt des Verbands bereits öffentlich beschrieben. „Wir haben viele Gespräche geführt und wollen an ihm bis zur EM 2028 festhalten. Jetzt liegt die Entscheidung bei ihm“, sagte er. Damit steht der ÖFB hinter Rangnick, auch wenn die öffentliche Ruhe brüchig bleibt.

Denn die Spekulationen laufen weiter. Seit knapp zwei Wochen ist Rangnick mit AC Milan verbunden, ein berichtetes Treffen mit dem italienischen Klub hat er nicht bestritten. Nach Angaben der seien die Gespräche konkreter geworden, und der Trainer habe den Mailändern eine Frist bis Anfang nächster Woche gesetzt.

Genau darin liegt das Problem für Österreich: Der Verband will vor dem WM-Auftakt Klarheit über die Zukunft seines Trainers, bekommt sie aber vorerst nicht. Schöttel versuchte, das Thema kleinzuhalten und auf die Mannschaft zu verweisen, sagte aber auch: „Sie wissen ganz genau, dass Handys und das Internet nicht automatisch die Wahrheit kommunizieren. Wir haben erfahrene Spieler.“ Ob Rangnick nach der WM in Wien bleibt oder Mailand den Vorzug gibt, dürfte sich erst in den nächsten Tagen entscheiden.

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