Lesen: Seleccion Chilena: Córdova wirbt vor Portugal offen für Pellegrini

Seleccion Chilena: Córdova wirbt vor Portugal offen für Pellegrini

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hat öffentlich als Wunschlösung für die Seleccion Chilena genannt. Kurz vor dem Freundschaftsspiel gegen Portugal sagte er, es wäre für die Nachwuchsarbeit ein Ehre, mit Pellegrini zusammenzuarbeiten.

Chile trifft am Samstag, 6. Juni, um 13:45 Uhr chilenischer Zeit auf Portugal, und genau deshalb bekommen Córdovas Worte jetzt Gewicht. Er sprach nicht nur über eine mögliche Zukunft auf der Bank, sondern über einen Kurs, der aus seiner Sicht schon heute beginnen muss: maximal professionell arbeiten, jungen Spielern Chancen geben und das Durchschnittsalter der Mannschaft schrittweise senken.

Für Córdova hängt der nächste Schritt weniger von einer einzelnen Personalie ab als von der Entwicklung der Spieler selbst. Er sagte, die wichtigste Grundlage für das Wachstum der Auswahl sei, dass die Spieler besser werden. Wer im März auf der Bank sitze, wisse noch niemand, fügte er hinzu, aber die Mannschaft werde der jeweilige Trainer nur formen können, wenn genug Spieler bereitstehen. Auch deshalb sei es nötig, dass mehr Chilenen ins Ausland wechselten, um den Kader breiter zu machen.

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Der 20-jährige Vergleich zum früheren Höhepunkt des Landes fiel dabei deutlich aus. Córdova erinnerte daran, dass Chile damals viele Profis bei Bayern München, Barcelona, Manchester City und Juventus hatte und fast 100 Prozent des Kaders in Europa spielte. Für ihn war das nicht nur ein Zeichen von Qualität, sondern auch von härteren Trainingsbedingungen, mehr Wettbewerb und mehr Reife im Alltag.

Gleichzeitig bleibt der Weg offen, obwohl der Name Pellegrini nun lauter denn je fällt. Córdova sagte, alle wollten den erfahrenen Trainer bei der Nationalmannschaft sehen, aber ob er tatsächlich übernimmt, sei unklar. Es wäre ihm ein Vergnügen, mit Pellegrini in der Jugend zu arbeiten, sagte er, und er stehe dafür zur Verfügung, doch die letzte Entscheidung ist noch nicht gefallen.

Córdova berichtete auch, dass er Pellegrini immer wieder spricht und der Coach ihn stets empfängt und berät. Das letzte Treffen liege rund ein Jahr zurück. Für die Seleccion Chilena ist das mehr als eine freundliche Bemerkung am Vorabend eines Testspiels. Es ist ein öffentliches Signal, dass der Umbau der Nationalmannschaft weiterläuft, während die Frage offen bleibt, wer Chile im März tatsächlich an der Seitenlinie stehen wird.

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