Der Schauspieler Axel Schreiber ist tot. Die Agentur Hübchen teilte am Mittwoch auf Instagram mit, dass der 49-Jährige an Krebs gestorben ist.
Damit verliert die deutsche Film- und Fernsehbranche einen Darsteller, der einem breiten Publikum vor allem als Axel aus der ARD-Serie „Türkisch für Anfänger“ bekannt wurde. Für die Reihe erhielt er gemeinsam mit dem Ensemble den Deutschen Fernsehpreis.
Schreiber stand im Lauf seiner Karriere auch für „Berlin am Meer“, „Der junge Häuptling Winnetou“, „Tatort“, „SOKO Köln“ und „Doktor Ballouz“ vor der Kamera. Sein Name blieb dennoch vor allem mit jener Serie verbunden, die ihn früh in die erste Reihe der deutschen TV-Gesichter brachte.
Die Agentur Hübchen schrieb in ihrem Instagram-Post, Schreiber sei für sie nicht nur ein „wunderbarer Schauspieler“, sondern auch Weggefährte, bester Freund, Familie, Kumpel, Kollege, Traumdeuter, Reisender und Suchender gewesen. Zugleich hieß es, er sei „schon zwischen den Welten“ gereist, was „schön und friedlich“ geklungen habe; später sprach die Agentur von „tiefer Frieden“. Dass der Tod nach einer Krebserkrankung kam, macht diese Worte schwerer, nicht leichter.
Unter dem Beitrag meldeten sich Kollegen mit offenem Schmerz. Lea van Acken schrieb: „Wir werden dich so vermissen Axel, du schöne Seele.“ Christian Kahrmann reagierte mit den Worten: „Nein! Das darf nicht sein... Was für ein feiner Kerl. Gute Reise, mein Freund...“ Judith Hoersch schrieb, sie müsse weinen und wünsche seinen Nächsten, „also auch dir liebe Laura und seiner Familie nun Liebe und Halt in dieser schweren Zeit“. Welche Krebsart Schreiber hatte und wie lange er erkrankt war, blieb zunächst offen. Sicher ist nur: Mit seinem Tod verliert das deutsche Fernsehen einen vertrauten Namen, und für die Menschen, die mit ihm gearbeitet haben, beginnt jetzt erst der Abschied.
