Belgien ist in Rijeka für einen Test gegen Kroatien angekommen, und am Dienstag um 18:00 Uhr wird die Partie angepfiffen. Rudi Garcia und Arthur Theate sprachen am Vorabend in der Pressekonferenz über ein Spiel, das für die Belgier mehr sein soll als ein freundliches Zwischenspiel.
Genau deshalb wird nach Kroatien Belgien gesucht: Der Zeitpunkt ist klar, der Gegner auch, und der Anlass ist aktuell. Garcia sagte, Belgien habe gegen eine starke europäische Mannschaft spielen wollen, deshalb sei man nach Kroatien gekommen. Der Trainer machte damit deutlich, dass es nicht um einen Termin aus Pflichtgefühl geht, sondern um einen echten Prüfstein.
Für Belgien ist das auch deshalb interessant, weil Garcia Kroatien höher einschätzte als die Gegner in der Qualifikation. Er sagte, man habe dort gute Gegner gehabt, aber keinen auf dem Niveau Kroatiens. Der Vergleich setzt die Partie in Rijeka in einen anderen Rahmen als viele Testspiele, die im Kalender stehen, ohne viel auszusagen. Hier soll der Gegner genau das liefern, was Belgien sucht: Widerstand auf höherem europäischem Niveau.
Und doch bleibt ein Widerspruch bestehen. Garcia betonte zugleich, Belgien spiele immer, um zu gewinnen. Damit trifft ein Team, das einen Test mit Erkenntniswert sucht, auf einen Anspruch, der keinen Spielraum für halbe Lösungen lässt. Das macht die Begegnung in Rijeka weniger locker, als der Begriff Testspiel vermuten lässt.
Offen ist vor allem, wie Belgien sich gegen Kroatien aufstellen wird. Sicher ist nur der nächste Termin: Am Dienstag um 18:00 Uhr beginnt in Rijeka der Test, an dem sich zeigen soll, ob Belgien den Anspruch gegen einen Gegner dieser Klasse auf den Platz bringt.

