Lesen: Breel Embolo bleibt am Flughafen hängen: ESTA stoppt USA-Reise der Schweiz

Breel Embolo bleibt am Flughafen hängen: ESTA stoppt USA-Reise der Schweiz

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musste am Dienstagmorgen in der Schweiz bleiben, als seine Teamkollegen zum Flug in die Vereinigten Staaten aufbrachen. Der 29-jährige Stürmer wurde am Abflug gehindert, nachdem seine ESTA-Anmeldung noch am Morgen unter weitere Prüfung gestellt worden war.

Genau deshalb wird sein Name jetzt so schnell gesucht: Embolo gehört zum finalen 26-Mann-Kader der Schweiz für das Turnier, und die Reise der Mannschaft stand am Dienstagmorgen unmittelbar bevor. Für den Angreifer von Rennes in der ist die Lage mehr als ein organisatorisches Ärgernis, weil jede Verzögerung den Start seiner Vorbereitung auf dem amerikanischen Boden verschiebt.

Der Schweizerische Fussballverband teilte mit, Embolos ESTA sei bis zum Morgen noch bewilligt gewesen. Dann habe man um 10.30 Uhr erfahren, dass seine Electronic System for Travel Authorization unter weitere Prüfung gestellt worden sei. Kurz darauf durfte er nicht an Bord, während der Rest der Schweizer Auswahl seine Reise antrat.

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Das macht den Fall brisanter als eine gewöhnliche Reisepanne. Embolo ist einer von sechs Stürmern im Schweizer Aufgebot und wurde erst im vergangenen Monat in den endgültigen Kader berufen. Die Mannschaft setzt damit auf einen Spieler, der sportlich fest eingeplant ist, aber nun nicht einmal sicher war, ob er am selben Tag noch nachreisen kann.

Der Verband sagte, man stehe mit den zuständigen Behörden in Kontakt und rechne damit, dass Embolo entweder später am Dienstag oder am nächsten Tag zur Mannschaft stossen werde. Der genaue Zeitpunkt seines Abflugs blieb damit offen, und genau diese Ungewissheit ist jetzt das Problem: Die Schweiz plant bereits vor Ort, während einer ihrer Offensivspieler noch auf die Freigabe wartet.

Embolo kommt zudem nicht ohne Vorgeschichte. 2023 wurde er wegen mehrfacher Drohungen verurteilt und mit einer bedingten Geldstrafe belegt, nachdem er 2018 in Basel in eine Auseinandersetzung verwickelt gewesen war. An der aktuellen Entscheidung ändert das nichts, aber es erklärt, warum jede Verzögerung um ihn sofort mehr Gewicht bekommt als um einen gewöhnlichen Reisenden.

Die Schweiz reist ohne ihn zunächst weiter, angeführt von , der bei diesem Turnier seine vierte bestreitet. Für Embolo bleibt damit vorerst nur die Frage, ob er noch am Dienstag nachkommt oder erst am Mittwoch. Beides hält der Verband für möglich.

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