Lesen: David Alaba vor neuem Kapitel: Vier Wege nach dem Abschied aus Madrid

David Alaba vor neuem Kapitel: Vier Wege nach dem Abschied aus Madrid

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Nach dem Abschied von Real Madrid steht plötzlich im Zentrum einer neuen Debatte: Die Sportredaktion von nennt vier mögliche Wege für den 33-Jährigen. Es geht dabei nicht um eine bestätigte Entscheidung, sondern um eine Entscheidungshilfe für die Frage, wohin einer der prägendsten Österreicher seiner Generation als Nächstes gehen könnte.

Dass das Thema gerade jetzt so groß ist, liegt an der Mischung aus offener Zukunft und großer Vergangenheit. Alaba hat viermal die gewonnen, ist zehnfacher deutscher Meister und hat dreimal die geholt. Gleichzeitig sagt er über sich selbst, er habe schon als Kind davon geträumt, irgendwann für die Austria zu spielen. Er sei mit seinen Eltern durch den Böhmischen Prater in Favoriten gegangen, und wenn er die Farbe Violett sehe, denke er immer an die Austria. Für viele Leser ist genau das der Grund, warum die Suche nach seinem nächsten Verein heute mehr ist als ein Transfergerücht.

Die Austria ist deshalb nicht nur ein sentimental aufgeladener Name, sondern der naheliegendste Rückbezug auf seine Herkunft. Der Text zeichnet Alaba als Mann aus Favoriten, der zwar auf Europas größter Bühne angekommen ist, sich aber nie ganz von Wien gelöst hat. Dass ihm laut Darstellung noch eine Partie im österreichischen A-Team für das ganz große Fußballglück fehlt, passt in dieses Bild. Für den Blick nach vorn ist dabei vor allem eines wichtig: Alaba ist 33 Jahre alt, und ihm werden noch mindestens zwei Jahre auf Topniveau in Europa zugetraut. Ein Karriereende steht also nicht zur Debatte, wohl aber die Richtung des letzten großen Abschnitts.

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Genau dort wird die Sache knifflig. Die Verbindung zu ist nicht aus dem Nichts entstanden, sondern aus einem Satz von , der Alaba als Spieler beschreibt, der in Österreich in einer Gegend mit vielen türkischen Menschen aufgewachsen sei und deshalb Fan von Galatasaray geworden sei. Juventus taucht wiederum als sportlich schwerer, aber kriselnder Name auf: Der Klub hat seit 2020 einen Weg zurück zum Erfolg gesucht, nach neun Meistertiteln in Serie, hat in den vergangenen fünf Jahren 870 Millionen Euro für Transfers ausgegeben und diese Saison die Champions League verpasst. Dazu kommt das Bild der mit romantischen Stadien, euphorischen Fans und großartigem Essen in einem fußballverrückten Land. Doch auch diese Spur bleibt vorerst nur eine Möglichkeit unter mehreren.

Das Gewicht dieser offenen Frage steigt, weil Alaba nicht irgendein Routinierspieler ist. sagte über ihn, er habe in seiner Karriere niemanden erlebt, der eine ganze Kabine so verbinde und gleichzeitig alle auf dem Platz so mitziehen könne. Genau solche Figuren sind selten, und deshalb wird jeder nächste Schritt sofort größer gelesen als bei anderen Spielern. Für Alaba selbst bleibt der nächste Satz aber der wichtigste: Austria, Galatasaray, Juventus oder ein ganz anderer Weg — entschieden ist nichts, und gerade das macht seine Zukunft im Moment zur spannendsten offenen Personalie des Sommers.

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