Vincenzo Montella wird den endgültigen Kader der Türkei noch vor dem Ende des Spiels gegen Nordmazedonien bekannt geben. Der Nationaltrainer sagte vor der Partie, die Auswahl sei für ihn ein sehr schwieriger Tag gewesen, weil seiner Ansicht nach jeder Spieler die Chance verdiene, dabei zu sein.
Gerade jetzt richtet sich der Blick auf die erste Vorbereitung der A-Mannschaft auf die WM 2026 gegen Nordmazedonien. Montella nutzte den Abend nicht nur, um über die endgültige Liste zu sprechen, sondern auch über die Spieler, die er in diesem Spiel besonders beobachten will: Profis mit wenig Einsatzzeit bei ihren Vereinen und Akteure, die kleinere Blessuren mitbringen.
Dabei stellte der Italiener klar, dass er den Begriff Vorbereitungsspiel für seine Mannschaft eigentlich nicht gelten lässt. Wer ein Land vertrete, spiele nicht einfach ein Testspiel, sagte er sinngemäß. Zugleich ließ er offen, ob die Startelf am Spieltag deutlich anders aussehen wird, und machte damit deutlich, dass die Partie für ihn auch ein unmittelbarer Prüfstein für Entscheidungen im Kader ist.
Montella sprach offen über die persönliche Belastung dieser Auswahl. Er sagte, er erlebe bei den endgültigen Entscheidungen Emotionen, der Tag sei traurig und anstrengend gewesen, und er habe in seiner Zeit als Spieler Ähnliches erlebt. Am Ende gehe es um die bestmögliche Lösung für die Nationalmannschaft, auch wenn jede Entscheidung einzelne Profis hart treffe.
Unklar bleibt damit vor allem, welche Namen Montella am Ende tatsächlich in die Gruppe beruft. Sicher ist nur, dass die Antwort noch vor dem Schlusspfiff kommen soll und nicht erst danach.

