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Orf: Gewitter löst 140 Einsätze in Niederösterreich und Brand in Dobersberg aus

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Heftige Gewitter haben gestern Nachmittag in Niederösterreich rund 140 Feuerwehreinsätze ausgelöst. Vor allem im Wald- und Mostviertel mussten die Einsatzkräfte anrücken, weil Bäume auf Autos krachten, Straßen blockierten und in Dobersberg ein Blitz einen Brand im Schloss auslöste.

Gerade wegen der Wucht der Front suchten viele heute nach den Folgen der orf-Lage: Wo hat es am schlimmsten getroffen, was ist genau passiert, und wie groß ist der Schaden? Gegen 16 Uhr schlug im Bezirk Waidhofen an der Thaya ein Blitz in einen Turm von ein. Für -Sprecher waren die Unwetter „fordernd“, weil sie die Kräfte rasch und intensiv trafen.

Im Umfeld der Einsätze zeigte sich, wie breit die Auswirkungen waren. Im Bezirk Amstetten und Scheibbs kämpften die Feuerwehren mit entwurzelten und geknickten Bäumen, auf der Westautobahn führten umgestürzte Stämme zu Unfällen mit mehreren Pkw, und im Bezirk Scheibbs ging wegen der heftigen Niederschläge eine Mure ab.

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In Dobersberg war der Brand trotz des Einschlags vergleichsweise schnell unter Kontrolle. Schon eineinhalb Stunden später konnte Brand aus gegeben werden. Stebal sagte zudem, die Sturmböen seien für die Kameraden, die im Wald eingesetzt waren, gefährlich gewesen. Genau dort war die Arbeit besonders heikel, weil der Sturm nicht nur Wege versperrte, sondern auch weiteres Umstürzen nicht ausschloss.

Auch abseits der Wälder blieb es unruhig. In St. Valentin stürzte ein Baum auf eine Oberleitung, löste einen Brand aus und legte einen Zug lahm. In Ernsthofen im Bezirk Amstetten mussten mehrere Menschen aus Gewässern geborgen werden. Zu Redaktionsschluss gab es keine Kenntnis über Schwerverletzte. Wie groß der Schaden an Schloss Dobersberg und an den übrigen betroffenen Orten genau ist, blieb zunächst offen.

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