Die Schweiz hat sich mit einem klaren 6:0 gegen Norwegen ins Finale der Eishockey-WM 2026 gespielt. Das Team von Christoph Bertschy trifft am Sonntag um 20.20 Uhr in Zürich auf Finnland, das Kanada im zweiten Halbfinale mit 4:2 bezwang.
Für Bertschy begann der Abend früh. In der 18. Minute traf er zum 1:0, danach nahm die Partie für die Gastgeber schnell Fahrt auf: Denis Malgin erhöhte in der 25. Minute, Ken Jäger legte in der 33. Minute nach, Damien Riat stellte in der 37. Minute auf 4:0. Nico Hischier traf in der 45. Minute, Theo Rochette sorgte in der 58. Minute für den Endstand. Die Schweiz steht damit zum dritten Mal in Folge im WM-Finale und darf weiter auf den ersten Titel hoffen. Bertschy sagte nach dem Sieg: „Darauf haben wir seit einigen Jahren hingearbeitet“ und fügte mit Blick auf das Endspiel hinzu: „Jetzt haben wir noch ein Spiel, in dem wir zeigen können, wozu wir fähig sind.“
Der Weg dorthin hatte schon in der Gruppenphase begonnen, als die Schweiz Norwegen bereits mit 4:2 besiegt hatte. Diesmal fiel der Erfolg deutlicher aus, und er kam genau an dem Punkt, an dem ein Land aufhorcht: wenn ein Team erneut ins Finale einzieht und trotzdem die alte Last mit sich trägt. Die Schweizer haben 2013, 2018, 2024 und 2025 bereits WM-Endspiele erreicht und alle verloren. Ein Titel würde deshalb nicht nur die Serie beenden, sondern auch in Zürich Folgen haben: In Innenräumen von Gastwirtschaftsbetrieben gilt eine Freinacht, falls die Schweiz den Pokal holt.
Finnland ist der Gegner, an dem sich die nächste Chance messen lassen muss. Gegen Kanada geriet der spätere Finalgegner früh mit 0:1 in Rückstand, drehte die Partie aber noch vor der Pause: Patrik Puistola traf in der 4. Minute, Robert Thomas glich in der 9. Minute für Kanada aus, Dylan Holloway brachte den Favoriten in der 15. Minute erneut nach vorn. Aleksander Barkov stellte in der 21. Minute auf 2:2, bevor Konsta Helenius in der 32. Minute und Aatu Raty in der 33. Minute den 4:2-Sieg festmachten. Kanada, 28-facher Weltmeister und vor dem Turnier als Favorit gehandelt, scheiterte damit im Halbfinale. Finnland spielt nun um seinen fünften WM-Titel, und die Schweiz bekommt am Sonntag um 20.20 Uhr die nächste Gelegenheit, die offene Rechnung aus ihren Finalniederlagen endlich zu begleichen.

