Lesen: Brasil Vs Panamá im Maracanã: Ancelotti testet ohne Neymar vor USA-Reise

Brasil Vs Panamá im Maracanã: Ancelotti testet ohne Neymar vor USA-Reise

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verabschiedete sich im Maracanã von seinen Fans und tat es mit einem Freundschaftsspiel gegen Panamá, das für mehr war als ein letzter Auftritt vor der Abreise in die USA. Der Italiener stellte eine Elf auf, die zeigen sollte, wie sein Plan aussehen kann, wenn noch fehlt.

Genau deshalb zieht Brasil Vs Panamá jetzt Aufmerksamkeit auf sich: Das Spiel war der letzte öffentliche Test, bevor die Seleção Richtung Vereinigte Staaten aufbricht, und zugleich ein früher Blick auf den Weg zur WM 2026. Brasil trat mit Alisson; Wesley, Bremer, Léo Pereira, Alex Sandro; , Bruno Guimarães; Luiz Henrique, Raphinha, Vinicius Jr. und Matheus Cunha an. Auf der Bank und in den Überlegungen blieb die Person, um die sich vor dem Anstoß vieles drehte, weiter außen vor: Neymar war wegen seiner Reha nach einer Verletzung noch nicht verfügbar.

Ancelotti hatte in den Wochen zuvor seinen Vertrag mit Brasil bis 2030 verlängert und nutzte den Abend, um ein Gerüst zu prüfen, das ohne mehrere Stammkräfte auskommen musste. Marquinhos, Gabriel Magalhães und Martinelli fehlten, weil sie das Champions-League-Finale spielten, und auch Bruno Guimarães kam mit leichter Müdigkeit ins Spiel. Wäre er nicht belastbar gewesen, sollte Danilo neben Casemiro im Mittelfeld einspringen. So weit kam es nicht, doch allein diese Absicherung zeigte, wie vorsichtig der Trainer den Abend plante.

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Der Knackpunkt lag nicht nur auf dem Platz. Brasil hatte eigentlich mit Neymar für die erste Phase gerechnet, doch seine Verletzung und die fehlende Kommunikation des sorgten im Verband für Verstimmung. Ancelotti sagte dennoch, man gehe davon aus, dass der Angreifer für die erste Phase verfügbar sein könnte; der 12. Juni blieb dafür als markiertes Datum im Raum. Diese Unsicherheit erklärt, warum das Spiel gegen Panamá nicht bloß ein Test gegen einen Gegner aus der Concacaf war, sondern ein Abend, an dem Brasil schon ohne einen seiner prägenden Namen funktionieren musste.

Panamá kam seinerseits mit nach Rio, und der dänische Trainer machte aus der Rollenverteilung kein Geheimnis. Sein Team stand einst auf Platz 87 der FIFA-Rangliste, als er es übernahm, und war im Text inzwischen als 33. Kraft beschrieben worden. Christiansen sagte, für viele seiner Spieler werde es die erste Begegnung mit einer Bühne wie dem Maracanã sein. Genau darin lag für Panamá die Chance, sich gegen einen deutlich stärkeren Gegner zu zeigen und vielleicht für eine Überraschung zu sorgen.

Für Brasil ist die Richtung damit klarer als die Besetzung. Das Team verlässt Rio mit einem ersten Entwurf, offenen Fragen um Neymar und einem Trainer, der seine Idee lieber jetzt als im nächsten Pflichtspiel überprüfen will. Der nächste feste Termin ist der 12. Juni — und dort wird sich zeigen, ob Brasil beim Blick Richtung WM 2026 weiter auf ein Projekt ohne seinen verletzten Star setzen muss.

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