Lesen: Bio Bio: Melita Abraham schildert Verlust der Rennboote nach Brand in Curauma

Bio Bio: Melita Abraham schildert Verlust der Rennboote nach Brand in Curauma

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Ein Brand im Februar hat das chilenische Ruderteam an einem Punkt getroffen, an dem Material alles ist. sagte, die Mannschaft habe alle ihre Wettkampfboote verloren, darunter auch ihre eigenen Boote im Wert von jeweils 22 Millionen. Für sie und ihre Schwester Antonia bedeutet das: Vorbereitung auf die in Sevilla in dieser Woche, aber ohne das Material, das ein normales Trainingslager tragen würde.

Genau deshalb wird Melita Abraham gerade gesucht: weil die Schäden aus Curauma bis heute in jede Regatta hineinreichen. Die Schwestern sind seit drei Monaten in Europa, nachdem sie zunächst zwei Monate in Valdivia trainiert und dann in Chile Höhenarbeit gemacht hatten. In Europa sitzen sie nun in carbon boots, während sie für Sevilla starten und kurz darauf in Bulgarien in Plovdiv, Ende Juni in Lucerna und Ende August 2026 in Amsterdam antreten sollen, bevor zwei Wochen nach der Weltmeisterschaft die Juegos Odesur in Santa Fe folgen.

sagte, sie wollten immer in die Final A, also unter die sechs besten Boote eines Rennens. Doch die Feuerfolgen haben die Planung verschoben. Melita sagte, das einzige Boot, das in Chile für ihre Gewichtsklasse noch übrig sei, stamme von 2015. Das Team hat die Vorbereitung also nicht an Spitzensportbedingungen, sondern an Restbestände und Ausweichlösungen angepasst.

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Dazu kommt der Punkt, der die Lage heikel macht: Der und haben zwar bereits zugesagt, die Boote zu ersetzen oder zumindest für die Odesur Games eine Flotte bereitzustellen, aber Melita sagte, dass sie für diesen Wettbewerb noch immer keine Boote haben. Die Zusage steht also, das Material nicht. Genau diese Lücke trennt die politischen Ankündigungen vom Alltag der Ruderinnen.

Für Chile ist das mehr als ein logistisches Ärgernis. Die Abraham-Schwestern sind aus San Pedro de la Paz, sie haben sich ihre eigenen Boote mit Hilfe von Geldsammlungen gesichert, und jetzt müssen sie ihre Saison durch Europa tragen, während zu Hause die nächsten Entscheidungen offen bleiben. Was in Sevilla, Plovdiv und Lucerna sportlich gelingt, wird wichtig sein. Ob Chile bis Santa Fe tatsächlich die versprochenen Ersatzboote hat, ist die Frage, an der sich die Folgen des Brandes am deutlichsten messen lassen.

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