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Outlook: Dell hebt Umsatzprognose auf 167 Milliarden Dollar an

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hat seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr bis Januar 2027 auf rund 167 Milliarden Dollar angehoben, und die Aktie sprang am Freitag in New York um 33 Prozent auf 420,91 Dollar. Für den Konzern war das der größte Tagesgewinn seit der Rückkehr an die öffentlichen Märkte im Dezember 2018.

Der Kursausschlag zeigt, warum Anleger gerade jetzt auf Dells Outlook schauen. sagte, das Unternehmen habe im Quartal bis zum 1. Mai Aufträge über 24,4 Milliarden Dollar für KI gebucht und 16,1 Milliarden Dollar mit KI-Servern umgesetzt. Dell rechnet nun damit, dass von den 167 Milliarden Dollar Jahresumsatz etwa 60 Milliarden Dollar auf den Verkauf von KI-Servern entfallen.

Der neue Ausblick liegt deutlich über der früheren Erwartung von rund 140 Milliarden Dollar und auch über den 142,1 Milliarden Dollar, die Analysten im Schnitt veranschlagt hatten. Hinter der Anhebung steht eine Nachfrage nach Servern für künstliche Intelligenz, die Dell nach eigenen Angaben von Kunden aus dem Bereich Mietrechenleistung, von Firmenkunden und von großen KI-Anbietern erhält. Die jüngsten Zahlen untermauern das: Der Umsatz im ersten Quartal sprang um 88 Prozent auf 43,8 Milliarden Dollar, nach erwarteten 35,5 Milliarden Dollar.

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Gleichzeitig zeigt sich, wie schmal der Grat für den Konzern bleibt. Dell will das Wachstum bei KI-Servern ausnutzen, versucht aber zugleich, Kosten zu drücken und die Margen zu schützen, während die Preise für Speicherchips schnell steigen. Dass das traditionelle Servergeschäft im Quartal auf 8,5 Milliarden Dollar kletterte und damit fast doppelt so hoch lag wie ein Jahr zuvor, hilft zwar beim Volumen, sagt aber noch nichts darüber, wie viel von der neuen Umsatzgröße am Ende als Gewinn hängen bleibt.

Im Quartal bis zum 1. Mai verdiente Dell bereinigt 4,86 Dollar je Aktie, deutlich mehr als die von Analysten erwarteten 2,99 Dollar. Auch das PC-Geschäft legte mit einem Umsatzplus von 17 Prozent auf 14,6 Milliarden Dollar stärker zu als erwartet. Doch die eigentliche Frage für Anleger ist nun nicht, ob Dell mehr verkauft, sondern ob der Konzern die neue Größenordnung profitabel tragen kann, wenn die KI-Bestellungen weiter einlaufen und die Kosten für Bauteile hoch bleiben.

Die Fantasie bekam in dieser Woche noch zusätzlichen Schub, als das US-Militär am Mittwoch einen 9,7 Milliarden Dollar schweren Auftrag ankündigte, bei dem Dell bei der Verwaltung von -Softwarelizenzen helfen soll. Der größere Treiber bleibt aber die KI-Nachfrage. Nach dem Sprung von 33 Prozent ist Dell nicht mehr nur ein Profiteur des Booms, sondern ein Unternehmen, das nun beweisen muss, dass der kräftig erhöhte Outlook auch in nachhaltige Erträge übersetzt werden kann.

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