Lesen: Gülle bedeckt Autos im Lake District nach Parkverbot auf Wiese

Gülle bedeckt Autos im Lake District nach Parkverbot auf Wiese

Veröffentlicht
2 Min. Lesezeit
Anzeige

Im englischen Lake District sind Dutzende Autos mit Gülle bedeckt worden, nachdem sie auf einer Wiese eines Landbesitzers abgestellt worden waren. Als die Fahrzeughalter zurückkehrten, riefen sie die .

Fotos, die in sozialen Medien kursierten, zeigten, wie die Wagen von der Kuhgülle überzogen waren. Auch nahe Schilder und Wegweiser waren damit beschmiert, was den Vorfall zu mehr machte als nur zu einem Ärgernis auf einem abgelegenen Parkplatz.

Der Grund, warum der Fall jetzt Aufmerksamkeit bekommt, liegt auf der Hand: Die Fahrzeuge standen auf Land eines Bauern im Nationalpark, und vor Ort gab es klare Hinweise, dass dort nicht geparkt werden sollte. Am Eingang hingen Parkverbotsschilder, dazu war eine weitere Bitte angebracht: „Höflicher Hinweis – BITTE NICHT AUF DEM FELD PARKEN“. Entlang der Zufahrtsstraße lagen zudem große Steine, um Autos vom Gras fernzuhalten.

- Advertisement -

Genau dort liegt der Bruch in der Geschichte. Die Fahrer waren vor dem Parken gewarnt worden, sollen die Hinweise und Barrieren aber ignoriert haben. Später kehrten sie zu ihren slurry-beschmierten Autos zurück. Wer die Gülle auf die Fahrzeuge brachte, ist nicht ausdrücklich bestätigt, doch der Schaden war für die Betroffenen sofort sichtbar.

Für die Polizei ist der Fall inzwischen mehr als ein lokaler Ärger. Die Beamten haben die Ermittlungen aufgenommen und fanden auf der Wiese auch größere Mengen Müll und Unrat, die Besucher dort hinterlassen hatten. Das Gelände war damit nicht nur ein Parkplatz trotz Warnung, sondern auch ein Ort, an dem Rücksichtslosigkeit und Gegenreaktion aufeinanderprallten. Wie genau die Ermittlungen ausgehen, dürfte nun davon abhängen, wer den Angriff mit der Gülle veranlasst oder ausgeführt hat.

Anzeige
Diesen Artikel teilen