Lesen: Internetbetrug: 75-Jähriger aus dem Pinzgau verliert über 80.000 Euro

Internetbetrug: 75-Jähriger aus dem Pinzgau verliert über 80.000 Euro

Veröffentlicht
2 Min. Lesezeit
Anzeige

Ein 75-jähriger Pinzgauer ist auf eine vermeintliche Online-Trading-Plattform hereingefallen und hat dabei mehr als 80.000 Euro verloren. Die unbekannten Täter brachen den Kontakt ab, nachdem der Mann mit einer Anzeige gedroht hatte.

Der Mann war im Netz auf das Angebot gestoßen, das mit hohen Renditen lockte. Er überwies Geldbeträge für mehrere angebliche Investitionsprojekte, ehe ihn die Summe der Zahlungen misstrauisch machte.

Genau an diesem Punkt kippten die Versprechen. Als der 75-Jährige den vermeintlichen Tradern mit einer Anzeige drohte, reagierten sie nicht mit Erklärungen oder Rückzahlungen, sondern brachen den Kontakt sofort und vollständig ab. Erst danach erstattete der Geschädigte Anzeige bei der .

- Advertisement -

Der Fall passt in ein bekanntes Muster von im Bereich Online-Trading: Anbieter werben mit schnellen Gewinnen, drängen zu weiteren Einzahlungen und werden auffällig, sobald Nachfragen kommen. Wer solche Plattformen prüfen will, sollte auf ein sauberes Impressum achten, Erfahrungsberichte vergleichen und bei der Finanzmarktaufsicht klären, ob der Anbieter konzessioniert ist. Ebenso wichtig ist es, sich am Telefon oder per Chat nicht unter Druck setzen zu lassen.

Für den Pinzgauer ist die offene Frage nicht mehr, ob er rechtzeitig misstrauisch wurde, sondern ob sich die Täter noch fassen lassen. Die Ermittlungen zur Ausforschung der unbekannten Täter:innen laufen.

Anzeige
Diesen Artikel teilen