Victor Wembanyama hat die San Antonio Spurs in den NBA Finals gebracht. Die Spurs gewannen Game 7 auswärts und entschieden die West Finals nach sieben Spielen für sich.
Darum wird in den Nba Playoffs jetzt über San Antonio geredet: Wembanyama, der vor fast drei Jahren als No. 1 pick in die Liga kam, hat die Mannschaft in Rekordzeit an die Spitze geführt. Die Spurs haben sich laut der Einordnung über Nacht in einen Titanen verwandelt, und dieser Sieg ist der bisher klarste Beweis dafür.
Die Serie bekam ihr Gewicht erst in der Schlussphase, als die Spurs auf dem Feld immer mehr Antworten fanden. Julian Champagnie traf sechs Dreier, De'Aaron Fox kam auf 6/12 aus dem Feld, und Dylan Harper legte in seinem Rookie-Game-7 eine 12-7-3-Linie auf. Dazu kam ein Block von Luke Kornet, der in dieser Erinnerung zu den größten Game-7-Blocks gehört.
Auf der anderen Seite spielte Shai Gilgeous-Alexander auf höchstem Niveau und hatte eines seiner besten Playoff-Spiele überhaupt in der Niederlage. Doch Oklahoma City bekam zu wenig Hilfe: Chet Holmgren war offensiv praktisch unsichtbar, Jalen Williams und Ajay Mitchell saßen in Straßenkleidung, Lu Dort wurde zur Halbzeit auf die Bank gesetzt, und Alex Caruso traf nur 3 von 14 Würfen. Genau diese Schieflage machte aus einem engen Spiel am Ende einen Spurs-Sieg.
Für Wembanyama ist das der Moment, in dem der Aufstieg nicht mehr nur nach Potenzial aussieht, sondern nach Macht. Die Spurs stehen nun im NBA-Finale und treffen dort auf eine Bühne, die ihre junge Mannschaft erst noch ausfüllen muss.

