Eduardo Vargas brachte Universidad de Chile gegen Deportes Concepción mit einem Elfmetertor aus 12 Schritten mit 1:0 in Führung. Der Treffer fiel nach einer VAR-Prüfung, nach der Schiedsrichter Mario Salvo auf Handspiel entschied.
Der Moment bekam noch eine zweite Wendung, weil Vargas Charles Aránguiz vor dem Schuss bat, den Strafstoß zu übernehmen. Am Ende trat jedoch Vargas selbst an und verwandelte, womit aus der Freigabe des Schiedsrichters direkt die Führung für die U wurde.
Für Universidad de Chile war es genau die Art von Szene, die ein Spiel kippen kann: ein geprüfter Handelfmeter, ein kurzer interner Wechsel am Punkt und dann das 1:0. Gerade in einem Duell mit Deportes Concepción zählt an solchen Stellen nicht nur die Entscheidung des VAR, sondern auch, wer sie am Ende ausführt.
Dass Vargas erst Aránguiz den Ball zuschieben wollte und dann selbst traf, macht die Szene greifbarer als eine nüchterne Torzeile. Es zeigt, wie schnell sich Verantwortung auf dem Platz verschieben kann, ohne dass das Ergebnis am Ende leidet.
Offen bleibt, was dieses 1:0 für den weiteren Verlauf des Spiels bedeutete. Sicher ist nur: Der Strafstoß änderte den Stand sofort, und Eduardo Vargas war der Name hinter dem Tor, das Universidad de Chile den ersten Vorteil verschaffte.

