Lesen: Lautaro Pastran sieht Colo Colos Spitze als Folge eines jungen Kaders

Lautaro Pastran sieht Colo Colos Spitze als Folge eines jungen Kaders

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erklärte nach dem Training am Donnerstag, warum in der an der Spitze steht. Für ihn liegt der Grund nicht in einem einzelnen Spiel, sondern in einem Kader, der jung ist, hart arbeitet und intern keinen Spaziergang zulässt.

Der Zeitpunkt seiner Worte ist klar: Colo Colo hatte geschlagen, die Tabellenführung schon gesichert und geht mit noch zwei Partien in der ersten Runde als Spitzenreiter in den Schlussspurt. Der Vorsprung auf beträgt acht Punkte. Genau deshalb haben Pastráns Aussagen Gewicht, denn sie kommen nicht aus der Distanz, sondern aus einem Team, das den ersten Platz bereits in der Tasche hat und trotzdem weiter Druck macht.

Nach dem Training sagte der Angreifer sinngemäß, die Mannschaft sei in einem guten Moment, weil jene Spieler, die nicht regelmäßig zum Einsatz kommen, jeden Tag mit maximaler Intensität trainierten. Wenn sie dann ihre Chance bekämen, machten sie die Dinge auf die beste Weise, und das halte das Team unabhängig von der Besetzung konkurrenzfähig. Colo Colo habe eine junge Mannschaft und eine sehr wettbewerbsfähige dazu; genau deshalb, so seine Logik, bilde die Tabelle die Stellung des Klubs ab.

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Das ist mehr als eine Floskel aus einer Pressekonferenz. Pastrán beschreibt damit ein Team, dessen Stärke nicht nur aus Startelf-Namen kommt, sondern aus der Konkurrenz im eigenen Kader. Wer nicht spielt, drängt im Training. Wer spielt, muss liefern. Und wer von außen auf den Tabellenstand schaut, sieht eben nicht nur Ergebnisse, sondern auch die Tiefe, die Colo Colo in dieser Phase trägt.

Für Pastrán selbst ist der Blick deutlich strenger. Er sagte, er sei mit seiner eigenen Leistung nicht zufrieden, weil er wisse, dass er mehr geben könne. Er sei anspruchsvoll mit sich selbst. Seit Beginn der Saison 2025 hat er 13 Spiele zwischen Liga de Primera und Copa de Liga absolviert, 503 Minuten gesammelt und dabei ein Tor sowie eine Vorlage verbucht. Getroffen hat er gegen im Monumental, vorbereitet hat er gegen in La Florida.

Gerade diese Bilanz erklärt, warum seine Selbstkritik nicht neben der Spur wirkt, sondern Teil desselben Bildes ist. Pastrán betonte, dass er täglich trainiere, um seine beste Version zu erreichen. Er bleibe ruhig, sagte er außerdem, weil er wisse, dass er irgendwann spielen werde und im Fußball auch mit einem Kurzeinsatz ein Spiel verändern könne. Colo Colo sei als Team sehr gut unterwegs, ergänzte er, und genau daran solle es festhalten.

Offen bleibt nun, wie viele Minuten ihm in den letzten beiden Spielen der ersten Runde tatsächlich bleiben und ob sich sein persönlicher Eindruck noch dreht. Für den Moment steht fest, dass Colo Colo seinen Vorsprung nicht nur über Resultate erklärt, sondern über eine Konkurrenz im Inneren, die den Klub bis an die Spitze gebracht hat. Pastrán hat das laut gesagt. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob er selbst in diesem System mehr Platz findet.

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