Lesen: Psg Vs Arsenal: Fans nehmen teure Umwege nach Budapest fürs Finale

Psg Vs Arsenal: Fans nehmen teure Umwege nach Budapest fürs Finale

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-Fans haben sich vor dem Champions-League-Finale gegen auf teure und umständliche Wege nach Budapest gemacht, weil die direkten Flüge aus London ausverkauft waren und die letzten Tickets deutlich teurer wurden. Was als kurze Fußballreise gedacht war, wurde für viele zu einer Nacht aus Flug, Zug und Bus über mehrere Länder hinweg.

flog mit zwei Freunden nach Kraków, von wo die Gruppe am Samstag um 5 Uhr morgens einen Bus nach Budapest nehmen wollte. sagte, die drei hätten dort nicht einmal ein Hotel gebucht. Der Druck kam nicht aus dem Nichts: Arsenal steht am Samstag erstmals seit 20 Jahren wieder in einem Champions-League-Finale, und genau das ließ die Nachfrage nach Reisen in die ungarische Hauptstadt sofort anschwellen.

Am Freitag waren alle 13 Budapest-Flüge von ab London ausverkauft. Auf der Vergleichsseite lag der letzte verfügbare Preis für ein einfaches Ticket nach Budapest bei 407 Pfund. Für viele Anhänger war das kein spontaner Wochenendausflug mehr, sondern eine logistische Aufgabe, die sie über Linz, Wien, Bratislava, Rom oder Kraków führte. hatte nach dem Halbfinale Rückflüge nach Linz für 150 Pfund gebucht und wollte von dort am Samstagmorgen in einen dreieinhalb Stunden langen Zug nach Budapest steigen.

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Gerade der Preisunterschied machte den Aufwand so auffällig. Wares sagte, er und seine Freunde hätten zunächst nach Direktflügen gesucht, dann aber Angebote von Wizz Air gesehen, die bei etwa 500 bis 600 Pfund lagen. sagte, er kenne Leute, die für die Reise nach Budapest mehr als 1.000 Pfund zahlten. Für Arsenal-Anhänger, die ein Festwochenende erwarteten, bedeutete das: Wer nicht früh genug gebucht hatte, musste für das Finale fast alles nehmen, was überhaupt noch verfügbar war.

Die Fans, die sich den Umweg leisten konnten oder wollten, griffen zu Nachtbussen und Anschlusszügen aus den Nachbarländern, weil die direkte Strecke längst dicht war. Cornish sagte, er habe nach dem Halbfinale bewusst eine billigere Route gewählt, statt auf die letzten freien Plätze zu spekulieren. Die Reise durch Europa war damit nicht nur Begleiterscheinung des Endspiels, sondern der eigentliche Beweis dafür, wie selten und begehrt dieser Abend für die Londoner war.

Boxhall und Wares gehörten zu jener Generation, die 2004 erst 18 Monate alt war, als Arsenal zuletzt die Premier League gewann. Für sie ist Budapest die erste Endspielreise, die sie bewusst als Fan erleben. Ob am Samstag genug von ihnen rechtzeitig im Stadion sein werden, bleibt offen, aber eines ist schon klar: Dieses Finale hat die Anhänger von Arsenal weit über London hinaus in Bewegung gesetzt, bevor der Ball überhaupt rollt.

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