Cadillac steht in seiner zweiten Saison in der Formel 1 vor einer Fahrerfrage, die der neue Rennstall so früh kaum erwartet haben dürfte. Nach fünf Rennen wird Valtteri Bottas mit einem baldigen Abschied in Verbindung gebracht, weil seine Leistungen die US-Verantwortlichen unzufrieden gemacht haben sollen.
Gerade deshalb suchen Leser jetzt nach Cadillac und dem Formel-1-team: Es geht nicht um eine ferne Planung, sondern um einen möglichen Umbau mitten in der frühen Aufbauphase. Der US-Rennstall ist erst seit einer Saison im Feld, und doch steht schon die erste echte Bewährungsprobe für die Besetzung des Cockpits im Raum.
Für Gesprächsstoff sorgte der Journalist Jacky Martins im Podcast „Paddock Access“. Er berichtete, dass nicht nur Bottas gehen könnte. Auch Sergio Perez wird als möglicher Abgang genannt, obwohl es dafür bislang keine bestätigte Trennung gibt. Dass ausgerechnet Cadillac, einer der jüngsten Namen im Feld, schon mit einer möglichen Trennung gleich von zwei Fahrern verbunden wird, macht die Lage ungewöhnlich.
Bei Perez spielt seine bisherige Bilanz mit hinein. Seine beste Saisonplatzierung war ein 16. Rang, zugleich soll er einen Wechsel in Betracht ziehen, wenn sich ihm ein Platz bei einem besseren Team bietet. Martins sagte dazu wörtlich: „Wenn er bei einem besseren Team unterkommen kann, würde er einen Wechsel in Betracht ziehen.“
Für einen möglichen Ersatz wird vor allem Colton Herta immer wieder genannt. Auch Mick Schumacher könnte für einen Cadillac-Sitz infrage kommen. Der 26-Jährige versucht derzeit, sich in der IndyCar Series in den USA zu etablieren, was seinen Namen in dieser Diskussion zusätzlich interessant macht.
Genau darin liegt der Bruch zwischen Gerücht und Realität: Es gibt mehrere Optionen, aber keine bestätigte Entscheidung. Cadillac könnte in seiner zweiten Formel-1-Saison tatsächlich zu einem Team werden, das eine Fahrerpaarung früh wieder aufreißt. Ob Bottas wirklich fallen gelassen wird, ob Perez tatsächlich geht und wer am Ende im Cockpit sitzt, ist aber offen.

