Lesen: Zverev French Open 2026: Halys will gegen den Favoriten anders spielen

Zverev French Open 2026: Halys will gegen den Favoriten anders spielen

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will bei gegen nicht noch einmal dieselben Fehler machen. Der 29-jährige Franzose sagt, er nehme die Lektionen aus seiner Niederlage im dritten Runde 2025 mit und wolle das Match diesmal besser steuern.

Dass diese Partie jetzt so viel Aufmerksamkeit bekommt, liegt an beidem: an Halys als französischem Spieler vor Heimpublikum und an Zverev als Gegner, der in Paris zuletzt fast immer weit gekommen ist. Der Deutsche stand bei Roland-Garros in den vergangenen fünf Jahren in einem Finale, in drei Halbfinals und in einem Viertelfinale. Dazu kommt, dass Zverev Halys in ihrem einzigen Duell in Miami Anfang 2026 in zwei Sätzen besiegte.

Halys, derzeit die Nummer 90 der Welt, sagt dennoch nicht, dass er den Ausgang schon kennt. Er wolle aus der Erfahrung von 2025 lernen, die kleinen Fehler abstellen und sein bestes Tennis spielen. „Ich werde diese Erfahrung nutzen, um mein Match besser zu managen“, sagte er. Und weiter: „Ich denke, dass mir das, was ich letztes Jahr gemacht habe, schon jetzt hilft, und ich hoffe, dass ich darauf gegen Zverev weiter aufbauen kann. Er ist ein unglaublicher Spieler auf Sand, aber all die kleinen Fehler, die ich letztes Jahr gemacht habe, werde ich versuchen auszumerzen und mein allerbestes Tennis zu spielen.“

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Die Vorbereitung darauf war bewusst gewählt. Nach Madrid verzichtete Halys auf das Masters 1000 in Rom und spielte stattdessen ein Challenger-Turnier in Bordeaux, wo er bis ins Halbfinale kam. Für ihn war das die beste Art, sich auf Paris einzustellen. „Deshalb bin ich zum Beispiel nach Bordeaux gegangen. Für mich ist das die beste Vorbereitung, um bei diesem Roland-Garros so weit wie möglich zu kommen, und jetzt gibt es ein drittes Match, also ist das cool“, sagte Halys. Er fügte hinzu: „Auf meinem Niveau kann ich Roland-Garros nicht zu einem Berg machen“, und stellte klar, dass er nicht antreten könne mit der Ansage, er werde das Turnier gewinnen. Was er brauche, sei die bestmögliche Verfassung und viel Selbstvertrauen.

Genau dort liegt der Knackpunkt. Halys hat in Paris eine längere Lernkurve hinter sich; in seinen ersten sieben Besuchen gewann er nur ein Match. Jetzt kommt er mit einem Plan, mit Bordeaux-Matchpraxis und mit der Erinnerung an einen Fünfsatzlauf aus dem Vorjahr. Aber gegen Zverev reicht guter Wille nicht, weil der Deutsche auf Sand seit Jahren zu den schwersten Aufgaben in diesem Feld gehört. Wenn Halys diesmal wirklich mehr aus seinem Spiel machen will, muss er die engen Phasen sauberer lösen als 2025. Sonst bleibt es bei der Erkenntnis, dass er den richtigen Weg kennt, ihn aber gegen einen der stärksten Gegner des Turniers erst noch gehen muss.

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