Lesen: Nole siegt in Paris und gerät wegen Verletzungsshow unter Druck

Nole siegt in Paris und gerät wegen Verletzungsshow unter Druck

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hat bei seine zweite Runde gegen gewonnen und damit das Ticket für die dritte Runde gelöst. Der Sieg kam nach mehr als dreieinhalb Stunden, doch in Paris blieb am Ende nicht nur das Ergebnis hängen, sondern auch der Streit um seine sichtbaren Beschwerden.

Heute wird der Name Nole deshalb so intensiv gesucht, weil dieser Abend mehr brachte als einen Arbeitssieg. Djokovic erreichte in Roland Garros zum 21. Mal in Folge die dritte Runde, und er wurde zugleich als erster Mann überhaupt zum 120. Mal bei einem einzelnen Grand-Slam-Turnier eingesetzt. Für einen Spieler seiner Größe ist das eine Marke, die im Turnierkalender sofort Gewicht bekommt.

Doch der Abend hatte einen zweiten, schwereren Ton. Die Pariser Zuschauer stellten sich klar hinter Rohrer, und Djokovic reagierte darauf spürbar emotional. Während des Matches wandte er sich an den Schiedsrichter und machte deutlich, dass er den Umgang mit den Spielern als respektlos empfand. Nach außen war das ein enges Duell, in dem jeder Blick, jede Pause und jede Bewegung sofort aufgeladen war.

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Genau dort setzte die Reibung an. Auf Seiten des Franzosen wurde der Vorwurf laut, Djokovic habe seine Probleme möglicherweise übertrieben, um den Gegner aus dem Rhythmus zu bringen. Coach konterte, man könne den tatsächlichen Gesundheitszustand eines Athleten von der Seitenlinie aus nicht beurteilen. Djokovic zeigte während der Partie Anzeichen von Unbehagen, griff sich an Rücken und Muskeln, und genau diese Bilder fütterten die Debatte um Taktik oder echte Verletzung.

Djokovic selbst sagte nach dem Match, die aufgeheizte Atmosphäre habe seine Gefühle beeinflusst. Er räumte auch ein, dass er sich in Spielen gegen französische Gegner nicht immer wohlfühle, wenn das Stadion geschlossen hinter dem anderen Spieler steht. Für ihn war das also nicht nur ein Weiterkommen, sondern ein Abend, der sportlichen Erfolg und Ärger eng miteinander verknüpfte.

Weiter geht es für den Serben nun gegen João Fonseca, der nach einem Rückstand von 0:2 in Sätzen zurückkam. Nach diesem zweiten Rundeabend in Paris bleibt damit die zentrale Frage nicht nur, wie weit Djokovic im Turnier kommt, sondern wie viel von seinem sichtbaren Leiden am Ende als tatsächliche Verletzung und wie viel als Teil des Kampfes in Erinnerung bleiben wird.

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