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Südrussische Tarantel: Zwei weitere Sichtungen in Niederösterreich gemeldet

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In Niederösterreich sind zwei weitere Sichtungen der Südrussischen Tarantel gemeldet worden. Beide Tiere wurden an Feldrändern weit weg von Siedlungen gefunden, wie vom österreichischen Naturschutzbund mitteilte.

Dass die Meldung jetzt kommt, ist kein Zufall. In Österreich werden derzeit immer mehr Sichtungen der Art gemeldet, und der Naturschutzbund hat in diesem Jahr bereits zwei Hinweise erhalten. Die Südrussische Tarantel gilt als die grösste Spinne Mitteleuropas und kann bis zu vier Zentimeter lang werden. Normalerweise taucht sie erst in den Herbstmonaten auf, weshalb die aktuellen Funde besonders aufmerksam verfolgt werden.

Trcka-Rojas sagte über die beiden Exemplare: Sie wurden beide an Feldrändern entfernt von Siedlungen gefunden. Das passt zu einem Muster, das Fachleute in Österreich schon länger beobachten: Die Art wird dort häufiger gemeldet als früher angenommen, auch wenn nicht jede Sichtung eine neue Population belegt.

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Genau dort liegt die Unsicherheit. Wie weit sich die südrussische tarantel in Österreich tatsächlich ausgebreitet hat, bleibt offen. Für die Schweiz gibt es laut bislang keine Nachweise. Er sagte bereits letztes Jahr, es sei nicht sehr wahrscheinlich, dass die Art dort bald auftaucht, ausser sie werde vom Menschen eingeschleppt. In seinem Buch «» beschreibt die Spinne zudem als für den Menschen ungefährlich und ausgesprochen bissunlustig.

Für den Moment ist damit klar: Die Art ist in Österreich erneut aufgetaucht, und zwar nicht nur einmal. Ob daraus in den kommenden Herbstmonaten weitere Meldungen werden, dürfte sich erst zeigen, wenn Beobachterinnen und Beobachter erneut genauer auf Feldränder, Böschungen und andere offene Flächen achten.

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