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Giro Live: Felix Gall bleibt vor der Bergprüfung Zweiter hinter Vingegaard

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bleibt im Zweiter der Gesamtwertung und geht mit vier Minuten Rückstand auf in die härtesten Tage dieser Rundfahrt. Nach der 18. Etappe am Donnerstag liegt der Österreicher weiter auf Kurs für das Podium, doch sein Vorsprung auf den drittplatzierten beträgt weniger als eine halbe Minute.

Genau deshalb wird das giro live jetzt auf die Berge gelenkt. Am Freitag wartet eine 151 Kilometer lange Etappe von Feltre über fünf Pässe, darunter der auf 2.230 Metern, hinauf zu den Piani di Pezze oberhalb von Alleghe. Die Strecke bringt 5.000 Höhenmeter mit sich und kommt damit zu einem Zeitpunkt, an dem die Gesamtwertung noch eng genug ist, um sich auf den langen Anstiegen neu zu ordnen.

Die 18. Etappe selbst veränderte an Galls Lage nichts Grundlegendes. gewann den Tag aus einer 60-köpfigen Gruppe im Sprint und holte damit seinen dritten Etappensieg beim Giro d'Italia. Für die Gesamtwertung blieb der größere Befund aber derselbe: Gall hält Rang zwei, Vingegaard führt weiter, und zwischen den drei Fahrern liegt nach fast drei Wochen Rennen noch immer weniger als fünf Minuten.

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Dass Gall seinen Platz hinter Vingegaard verteidigte, heißt dennoch nicht, dass sein Podium sicher ist. Der Abstand nach hinten ist so knapp, dass schon ein schwächerer Tag in den Bergen reichen kann, um Arensman vorbeiziehen zu lassen. Die nächsten Etappen passen zu dieser Unsicherheit: Am Samstag folgt in Friuli ein weiterer Bergankunftstag mit doppelter Auffahrt nach Piancavallo, bevor das Rennen am Sonntag in Rom endet, ohne die Gesamtwertung noch zu verändern.

Für Gall bleibt damit vor allem ein Auftrag: Er muss in der entscheidenden Bergphase jeden Zeitverlust klein halten und zugleich hoffen, dass die große Lücke zu Vingegaard nicht noch wächst. Die Frage ist nicht mehr, ob das Rennen hart wird. Die Frage ist, ob Gall in dieser Härte noch genug Reserven hat, um seinen zweiten Platz gegen den Druck von hinten und vorne zu verteidigen.

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