Lesen: Jhojan Valencia und Colo Colo: Tribunal lädt nach Derby-Eklat vor

Jhojan Valencia und Colo Colo: Tribunal lädt nach Derby-Eklat vor

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Das Clasico zwischen und endete im Claro Arena nicht mit dem Schlusspfiff, sondern mit einer Massenkonfrontation auf dem Rasen. Colo Colo gewann die Partie 2:1, doch kurz danach gerieten Spieler und Betreuer beider Teams in der Mitte des Spielfelds aneinander.

Im Zentrum des Vorfalls steht nun der Bericht von Schiedsrichter . Das Disziplinarkomitee nahm seine Schilderung zur Kenntnis und berief für Dienstag, den 2. Juni, eine persönliche Sitzung ein, bei der die genannten Beteiligten erscheinen müssen. Unter ihnen sind , , , und Colo-Colo-Kinesiologe Javier Díaz. Cabero beschrieb den Abschluss des Spiels als kollektive Auseinandersetzung mit Schlägen, Schubsen und gegenseitigen Angriffen, die Ordnung und normalen Abschluss des Spiels schwer beeinträchtigt habe.

Der Schiedsrichter schrieb außerdem, die genannten Spieler hätten sich aktiv an der Konfrontation beteiligt, mit Gegnern Schläge ausgetauscht und Gewalt gegenseitig fortgesetzt. Nach seinen Angaben war auch der Einsatz beider Trainerstäbe und von Unterstützungs-Personal nötig, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Javier Díaz habe sich laut Cabero trotzig und überheblich verhalten und Wasser aus einer Flasche in Richtung des Bereichs geworfen, in dem die Auseinandersetzung lief, was die Spannung zwischen beiden Teams weiter erhöht habe.

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Zu den Fakten des Abends gehört auch ein Moment, der die Gemüter zusätzlich erhitzte: Eduardo Loyola wurde dabei gefilmt, wie er den Fans von Universidad Católica eine obszöne Geste zeigte. Später entschuldigte er sich dafür. Ebenfalls verändert wurde die sportliche Bilanz des Nachspiels, denn das Tribunal hob die Gelbe Karte gegen Leandro Hernández wieder auf. Hernández hatte auf den Ball reagiert, den Vicente Bernedo nach dem ersten Tor von Javier Correa geworfen hatte.

Das Verfahren folgt dem üblichen Muster des Gremiums, das über Sanktionen erst nach der Anhörung der Beteiligten entscheidet. Für Universidad Católica und Colo Colo bleibt der 2:1-Abend damit nicht nur ein Derby mit Ergebnis, sondern ein Disziplinarfall, dessen Folgen am 2. Juni erst richtig beginnen dürften.

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