Lesen: Backrooms Pelicula: Kane Parsons macht den Internet-Horror zum Spielfilm

Backrooms Pelicula: Kane Parsons macht den Internet-Horror zum Spielfilm

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versucht, aus einem Internet-Phänomen einen Spielfilm zu machen, und landet laut einer aktuellen Kritik bei einem Problem, das schon der Stoff selbst nahelegt: Die Idee trägt in der langen Form nicht so gut wie in ihren kurzen Ursprüngen. Der Film von , der noch keine 21 Jahre alt ist, baut seine Geschichte um eine Wand im Untergeschoss eines Möbelhauses in der Krise, hinter der sich ein scheinbar endloser Raum öffnet.

Im Mittelpunkt steht der Filialleiter, gespielt von , der nach einer jüngsten Trennung bereits aus dem Gleichgewicht ist, bevor die Handlung überhaupt richtig Fahrt aufnimmt. Dazu kommt als Psychologin, die sich der Geschichte anschließt und ebenfalls mit eigenen familiären Traumata lebt. Die Kritik beschreibt genau dieses Zusammenspiel als einen Kern des Films: zwei Figuren, die nicht nur gegen den Raum hinter der Wand ankämpfen, sondern auch gegen das, was sie aus ihrem Alltag mitbringen.

Dass dieser Stoff überhaupt auf die Leinwand kam, hat mit dem Ursprung der Backrooms-Faszination zu tun. Das Phänomen geht auf Creepypasta zurück und auf die Popularität von liminalen Räumen bei jüngeren Generationen, also auf jene seltsam vertrauten Zwischenorte, die leer, künstlich und doch beunruhigend wirken. Parsons hatte sich mit viralen Backrooms-Kurzfilmen auf bereits einen Namen gemacht, bevor A24 den Sprung zum Spielfilm ermöglichte. Genau an diesem Übergang setzt die Kritik an: Was in acht bis fünfzehn Minuten als scharfes, präzises Unbehagen funktioniert, verliere im Langformat an Druck.

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bewertet Backrooms als Film, der sich deutlich zu lang anfühlt, und hält die Grundidee für besser geeignet, wenn sie knapp bleibt. Das ist mehr als ein formales Urteil. Es trifft den schwachen Punkt eines Projekts, das aus dem Tempo des Internets kommt, aber nun die Geduld des Kinos verlangt. Parsons ist mit seinen YouTube-Hits früh sehr weit gekommen; der größere Test ist nicht mehr, ob er Aufmerksamkeit erzeugen kann, sondern ob er sie auch über Spielfilmlänge halten kann.

Die Antwort der Kritik fällt klar aus: In Backrooms ist die Welt größer geworden, aber nicht zwingend besser. Für einen Stoff, der von flüchtiger Angst lebt, ist das entscheidend.

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