Lesen: Paris Wetter und Hitzewelle: Italien und Europa bleiben unter Alarm

Paris Wetter und Hitzewelle: Italien und Europa bleiben unter Alarm

Veröffentlicht
2 Min. Lesezeit
Anzeige

Italien hat für Donnerstag Hitzewarnungen für mehrere Städte ausgegeben, darunter Rom, Florenz, Bologna und Turin. Die vier Metropolen standen unter der höchsten Warnstufe , während die Behörden vor Temperaturen warnten, die auch bei gesunden Menschen negative körperliche Auswirkungen haben könnten.

Das riet dazu, leicht zu essen, die Sonne möglichst zwischen 11 Uhr und 18 Uhr zu meiden und anstrengende körperliche Aktivität zu vermeiden. In den betroffenen Städten mussten öffentliche Einrichtungen mit Kühlsystemen zugänglich sein, zudem war für Bauarbeiter und landwirtschaftliche Arbeit eine Mittagspause vorgeschrieben. Für Freitag wurden zwar etwas niedrigere Temperaturen erwartet, doch die Warnungen blieben bestehen: Genua lag auf Orange, 17 weitere italienische Städte auf Gelb.

Frankreich veröffentlichte derweil Orange-Hitzewarnungen für 13 Departements im Westen des Landes. Französische Meteorologen erklärten am Mittwochmorgen, die orange markierten Gebiete seien weiter sehr heiß und erneut seien viele Rekorde übertroffen worden. Bereits am Montag hatte Frankreich Wetterrekorde gemeldet, darunter den heißesten Mai-Tag seit Beginn der Aufzeichnungen. Nach Angaben der Behörden gab es zudem mehrere Todesfälle infolge der hohen Temperaturen.

- Advertisement -

Auch Spanien warnte vor allem entlang der Nordgrenze vor der Hitze. Dort sollten einige Regionen am Mittwoch bis zu 37 Grad Celsius erreichen, in anderen Teilen wurden laut Wetterdienst 34 bis 36 Grad erwartet. Hinter der aktuellen Lage steckt eine Hitzeglocke, die kühle Luft und Regen blockiert, während heiße Luft aus Nordafrika nach Europa strömt.

Die Hitzewelle hat weite Teile Europas seit dem Wochenende im Griff. Schon am Dienstag gaben mehrere Länder, darunter Österreich, Hitzewarnungen aus. Am Mittwoch listete Warnungen für Portugal, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Österreich, Tschechien, die Slowakei und Luxemburg. Für Paris Wetter und den Rest des Kontinents bleibt die Lage damit nicht auf ein einzelnes Land begrenzt, sondern auf ein sich ausbreitendes Muster aus Hitze, Alarmstufen und Belastung für Behörden, Arbeit und Alltag.

Die entscheidende Frage ist nun, wie lange die Hitzeglocke Europa noch festhält. Denn auch wenn die Werte in Italien am Freitag etwas sinken sollen, zeigen die parallel laufenden Warnungen in Frankreich, Spanien und mehreren weiteren Ländern, dass die Entlastung nur langsam kommt.

Anzeige
Diesen Artikel teilen