Lesen: Glasner führt Crystal Palace zu historischem 1:0-Sieg in Leipzig

Glasner führt Crystal Palace zu historischem 1:0-Sieg in Leipzig

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hat am Mittwoch in Leipzig mit 1:0 geschlagen und damit die Conference League gewonnen. erzielte in der 51. Minute das einzige Tor, ehe die Mannschaft von den Vorsprung über die Zeit brachte.

Es war der erste große europäische Titel in der Vereinsgeschichte und der dritte Pokalgewinn unter Glasner. Der 51 Jahre alte Österreicher verlässt Palace nach dem Endspiel, das zugleich der 60. Saisonauftritt war, und zieht mit dem Erfolg mit gleich. Für den Klub bedeutet der Sieg auch das Ticket für die Europa League in der kommenden Saison.

Das Gewicht dieses Abends lag nicht nur im Ergebnis. Glasner hatte bereits 2022 mit die Europa League gewonnen, und nun gelang ihm mit Palace der zweite Sieg in einem europäischen Pokalwettbewerb. Dazu kommen der FA-Cup-Triumph und der Gewinn des Community Shield im Jahr 2025. In Leipzig sprach dem Trainer nach dem Schlusspfiff die größte Anerkennung aus. Er sagte, Glasner verdiene diesen Triumph, habe das Team durch schwierige Zeiten geführt und sei der beste Trainer in der Geschichte von Crystal Palace.

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Auch die Zahlen erzählen, wie ungewöhnlich dieser Lauf ist. Palace hatte vor Glasners Serie keinen bedeutenden Wettbewerb gewonnen, und nun stehen drei Titel in einer kurzen Phase zusammen. Der Klub hatte nach dem FA Cup und dem Community Shield 2025 schon gezeigt, dass er unter dem Trainer neue Maßstäbe setzen kann; mit dem Sieg in Leipzig wurde daraus ein europäischer Abschluss mit Folgen für die nächste Saison. Die 18.000 Palace-Fans, die laut Glasner nach Leipzig gereist waren, bekamen einen Abend, der sich für den Verein wie ein Wendepunkt anfühlt.

Das Endspiel hatte zudem einen Moment, der die Feier kurz unterbrach. In der 35. Minute wurde die Partie wegen eines medizinischen Notfalls auf der Tribüne für drei Minuten gestoppt, ehe sie fortgesetzt wurde. Danach hielt Palace stand und ließ Rayo Vallecano keinen Ausgleich mehr zu. Für Glasner passte der Verlauf zum Abgang: Er sagte, er sei natürlich angespannt gewesen, weil es sein letztes Spiel gewesen sei, und es habe ihm sehr viel bedeutet, den Verein mit einer Trophäe zu verlassen. Die Mannschaft habe alles abgerufen, fügte er hinzu, und nach 15 starken Minuten direkt nach der Pause sei der Sieg verdient gewesen. Dass es das 60. Saisonspiel war, machte den Erfolg aus seiner Sicht noch größer. Wenn ein Trainer nach einer Saison mit drei Titeln, Europa-League-Platz und einem Abschied sagt, das sei der Zahltag für die Arbeit von Spielern und Staff, dann ist das keine Floskel, sondern die Bilanz eines außergewöhnlichen Zyklus.

Für Crystal Palace endet damit die Glasner-Ära mit dem höchsten Ertrag, den der Klub je erlebt hat. Für den Trainer selbst ist Leipzig mehr als ein letzter Abend: Es ist der Abschluss eines Laufs, der in Frankfurt begann und in Süddeutschland nicht mehr, sondern mit einem weiteren Pokal endet.

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