Lesen: Club De Regatas Vasco Da Gama: Renato Gaúcho gerät unter Druck vor Barracas Central

Club De Regatas Vasco Da Gama: Renato Gaúcho gerät unter Druck vor Barracas Central

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wurde am Sonntag beim 0:1 gegen in São Januário von einem Teil der Vasco-Fans angegriffen und mit Plastikbechern beworfen. Für den Trainer des ist es der nächste harte Abend in einer Amtszeit, die erst rund 75 Tage alt ist und ihn schon mitten in den Sturm der Erwartungen gezogen hat.

Das Gewicht dieses Zwischenfalls liegt nicht nur in der Wut der Tribüne. Vascaos Team kommt unter Renato auf eine Punkteausbeute von 50 Prozent, ein Wert, der im Klub nicht als Antwort auf die anhaltende Unruhe reicht. Noch am selben Abend wartet mit in São Januário das nächste Spiel im südamerikanischen Wettbewerb, und die Bühne ist damit sofort wieder dieselbe: der Trainer im Scheinwerferlicht, das Publikum nah genug, um jede Regung zu bestimmen.

Der Name Renato ist in Rio ohnehin längst Teil einer alten Debatte. verließ São Januário nach Kritik und gezielten Attacken aus dem Publikum mit einer Leistung von 44,4 Prozent. Von den 13 jüngsten Vasco-Trainerstationen seit Jorginhos erstem Amtsantritt 2015 hat laut der Rechnung nur mit 64,2 Prozent in einem kurzen Feld von elf Spielen eine Marke oberhalb von 60 Prozent erreicht. kam auf 58 Prozent, Sá Pinto auf 33,3 Prozent.

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Diese Zahlen erzählen mehr als nur die Bilanz einzelner Trainer. Sie zeigen einen Klub, in dem der Trainerposten seit Jahren zu den zermürbendsten Rollen im gesamten Aufbau gehört. Der Eindruck, dass der nächste Wechsel alles richtet, hält sich hartnäckig, doch die wiederkehrenden Ergebnisse sprechen für ein anderes Problem: die Führungsebene und nicht der einzelne Coach trägt die Verantwortung dafür, dass sich die Lage immer wieder an derselben Stelle verhakt.

Hinzu kommt der größere Rahmen. Vasco hat seit dem Wandel zur SAF und nach dem Verkauf von Anteilen an 777 zwar finanzielle Möglichkeiten für Transfers gehabt, doch die Mittel wurden nicht gut eingesetzt. Dazu kommt die Situation in der gerichtlichen Sanierung, die den Klub ohnehin unter Druck hält. stellte sich nach dem Vorfall nicht öffentlich hinter Renato, und genau dieses Schweigen passt zu einem Umfeld, in dem der Trainer immer wieder als erstes sichtbares Ziel herhält, wenn das Team nicht liefert.

Heute Abend gegen Barracas Central geht es deshalb nicht nur um Punkte im südamerikanischen Wettbewerb. Es geht um die Frage, ob Vasco im eigenen Stadion überhaupt noch einen ruhigen Rahmen für Arbeit herstellen kann. Nach Sonntag ist klar: Jeder weitere Fehltritt trifft nicht nur den Trainer, sondern legt den Zustand des Klubs noch schärfer offen.

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