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Jonas Vingegaard bleibt im Rosa Trikot vor harter Bergankunft in Carì

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hielt am Samstag das Maglia Rosa nach einem klaren Sieg und startete als Mann im Gesamtklassement mit dem größten Polster in die 16. Etappe des . Vor dem Tag in den Alpen führte der Däne die Gesamtwertung mit 2:26 Minuten an, und die Rennsituation blieb eng genug, dass jede Schwäche auf dem Weg nach Carì sofort Folgen haben konnte.

Die 16. Etappe führte über die Grenze in die Schweiz und endete mit einer Bergankunft in Carì. Der Schlussanstieg war mit 11,6 Kilometern bei einer Steigung von 8 Prozent ausgeschildert, ein Test, der im Rennen wie ein weiterer Prüfstein in der letzten Woche der Rundfahrt wirkte. Mit 157 Fahrern aus 17 Teams ging das Feld in den Tag, nachdem am Morgen ausgestiegen war.

Im Klassement lag vor der Etappe auf Rang zwei, auf Rang sieben. Zwischen beiden lagen nur 2:20 Minuten, ein Abstand, der die Lage hinter Vingegaard verdeutlichte: Die Fahrer hinter dem Spitzenreiter hatten wenig Raum für Fehler, aber auch keine Einigkeit, die den Favoriten sofort unter Druck gesetzt hätte. Genau das machte die Aufgabe für jede Verfolgergruppe kompliziert.

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Die erste Phase des Rennens spiegelte diese Spannung. führte die Etappe zunächst an und trug das blaue Trikot als Reserve von Jonas Vingegaard, weil der Führende auch die Bergwertung anführte. Van der Lee hatte anfangs Naberman und Jacobs bei sich, später griff Jacobs erneut mit Tarozzi und Nelson Oliveira an. Zu den frühen Aktiven gehörten auch Beloki und Ulissi, bevor sich vorne schließlich elf Fahrer zusammenschlossen und das restliche Feld wieder zusammenrollte.

Dass die Gruppe trotz mehrerer Angriffe nicht auseinanderfiel, passte zu einem Muster, das in dieser letzten Giro-Woche oft zu sehen ist: Teams wie lassen Ausreißer in schweren Bergetappen nicht selten gewähren, solange keine Gefahr für die Gesamtwertung entsteht. Gleichzeitig warteten noch 17 Mannschaften im Rennen auf einen Etappensieg, was den Druck auf die Angreifer erhöhte und die letzte Bergprüfung auf dem Weg nach Carì noch wertvoller machte. Für Vingegaard blieb damit nicht nur das Rosa Trikot im Spiel, sondern auch die Frage, ob seine Kontrolle über die Rundfahrt in den kommenden Bergen so stabil bleiben würde wie an diesem Tag.

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