Lesen: San Lorenzo gerät gegen Recoleta früh unter Druck in der Copa Sudamericana

San Lorenzo gerät gegen Recoleta früh unter Druck in der Copa Sudamericana

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geriet im Nuevo Gasómetro in Buenos Aires in der Copa Sudamericana früh unter Druck, als durch mit 1:0 in Führung ging. Für die Mannschaft von stand an diesem Abend mehr auf dem Spiel als nur drei Punkte: Ein Sieg war nötig, um Gruppenerster zu werden und direkt ins Achtelfinale einzuziehen, eine Niederlage konnte das Aus bedeuten.

Die Szene passte zu einem Abend, an dem Recoleta selbst gewinnen musste, um noch in die nächste Runde zu kommen. Das Team von hatte vor dem Spiel fünf Unentschieden in Serie in der Copa Sudamericana gesammelt und kam mit einem 2:1-Erfolg gegen im paraguayischen Torneo Apertura nach Buenos Aires. San Lorenzo dagegen hatte zuletzt in Brasilien 2:2 bei gespielt und ging als Tabellenführer der Gruppe D mit 7 Punkten in den letzten Spieltag, dicht gefolgt von mit 6 Punkten, Recoleta mit 5 und Santos mit 4.

Der Druck auf San Lorenzo war damit eindeutig. Das Team hatte in der Gruppenphase vier Unentschieden und einen Sieg geholt, aber genau diese Serie ließ den Spielraum schrumpfen. Im Moment des Rückstands hing die Mannschaft auch davon ab, dass Santos nicht mit mehr als zwei Toren gewinnt. Das machte die Partie im Stadion in Buenos Aires zu einem Spiel, in dem jede Minute den Tabellenrechner mit auf den Platz brachte.

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Vor dem Anpfiff war die Ausgangslage schon als eng beschrieben worden, weil alle vier Mannschaften noch eine Chance auf das Weiterkommen hatten. Für San Lorenzo war es zugleich der Abschluss eines komplizierten Weges durch die Gruppe, in der kein Team sich einen Fehler leisten konnte. Dass die Partie im eigenen Stadion stattfand, erhöhte den Erwartungsdruck zusätzlich, denn vor den eigenen Fans wurde aus dem Pflichtergebnis schnell eine Bewährungsprobe.

Auch abseits des Rasens war der Verein an diesem Tag präsent. San Lorenzo teilte mit, dass die fehlenden 8.345 Quadratmeter Land an der Avenida La Plata ergänzt worden seien. Die Mitteilung hatte mit dem Spiel selbst nichts zu tun, setzte aber einen Kontrapunkt zu der sportlichen Anspannung: Während auf dem Feld die direkte Achtelfinal-Qualifikation auf dem Spiel stand, arbeitete der Klub parallel an einem Projekt, das für seine Zukunft ebenso Gewicht hat.

Die Dramatik blieb bis in die Berichterstattung sichtbar. Olé fasste den Treffer von Wlk knapp mit „¡golpe al Ciclón!“ zusammen und machte damit deutlich, wie sehr der Rückstand die Stimmung gegen San Lorenzo kippte. Ein zweiter Hinweis aus derselben Berichterstattung verband die Partie mit dem laufenden Wettbewerb und dem TV-Bild, das über DSports und DGO ausgestrahlt wurde. Für San Lorenzo war das kein Abend, an dem sich der eigene Plan sauber erfüllen ließ. Es war ein Spiel, in dem ein Favorit plötzlich auf fremde Hilfe angewiesen war.

Am Ende war die Lage klar: San Lorenzo musste nicht nur selbst reagieren, sondern auch auf das Ergebnis der anderen Partie in der Gruppe schauen. Genau darin lag der Kern dieses letzten Spieltags in Gruppe D — ein Tabellenführer mit 7 Punkten, der dennoch unter Druck stand, und ein Gegner mit 5 Punkten, der seine letzte Chance suchte. In solchen Nächten entscheidet sich ein Gruppenwettbewerb nicht nur auf dem Platz, sondern in jedem Parallelspiel gleich mit.

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