Lesen: Nibaldo Segura ist tot: Ehemaliger Richter des Obersten Gerichts gestorben

Nibaldo Segura ist tot: Ehemaliger Richter des Obersten Gerichts gestorben

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Der hat am Dienstag, dem 26. Mai, den Tod des ehemaligen Ministers des Obersten Gerichts, , in Valdivia in der Region Los Ríos gemeldet. Für die Justiz endet damit die Laufbahn eines Mannes, der über Jahrzehnte an mehreren Schaltstellen des chilenischen Gerichtswesens arbeitete.

Segura Peña war bis April 2015 Minister des Obersten Gerichts. Seine Karriere begann im Oktober 1965 als Sekretär des Gerichts erster Instanz in Temuco. Noch im selben Jahr unterrichtete er Civic Education und General Legislation am Liceo de Hombres de Temuco sowie an der Escuela Técnica Femenina von Temuco. Im November 1966 wurde er Anwalt vor dem Obersten Gericht.

Danach folgten Stationen, die ihn durch die Regionen des Südens führten: als stellvertretender Richter in Villarrica, als stellvertretender Berichterstatter am Berufungsgericht Temuco, als Richter am Gericht erster Instanz in Curacautín, als stellvertretender Richter des Zweiten Gerichts von Los Ángeles und als Richter am Gericht erster Instanz in Lebu. Im Juni 1970 wurde er zum ordentlichen Berichterstatter des Berufungsgerichts Temuco ernannt. Im September 1974 kam die Ernennung zum Richter des Zweiten Gerichts erster Instanz in Temuco, im Oktober 1978 dann zum Minister des Berufungsgerichts Valdivia.

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Dort übernahm Segura Peña auch Verantwortung an der Spitze des Gerichts und präsidierte das Berufungsgericht Valdivia in den Jahren 1982, 1988 und 1995. Am 13. August 2001 trat er sein Amt als Minister des Obersten Gerichts an. Er arbeitete dort in der Zweiten Kammer für Strafsachen und in der Ersten Kammer für Zivilsachen. Parallel dazu war er Mitglied des Superior Council der in den Jahren 2004 und 2005 sowie Mitglied des in der Amtszeit 2004 bis 2008.

Zwischen 2010 und 2011 war er zudem Sprecher des Obersten Gerichts. Auch als Hochschullehrer blieb er aktiv und unterrichtete von 1994 bis 2008 Procedural Law an der . Damit verband Segura Peña ein juristisches Amt mit einer akademischen Laufbahn, wie sie im chilenischen Justizsystem nur wenigen gelingt.

Die Trauerfeierlichkeiten sind bereits terminiert. Seine sterblichen Überreste sollen ab 19:00 Uhr am Dienstag, dem 26. Mai, im Bestattungsinstitut Santa Bernardita in der Avenida Simpson 1.406 in Valdivia aufgebahrt werden. Eine Messe ist für Donnerstag, den 28. Mai, um 12:00 Uhr am selben Ort vorgesehen, die Beisetzung soll um 13:00 Uhr im Parque Los Laureles in Valdivia stattfinden. Der Fall ist damit nicht offen, sondern abgeschlossen: Die Justiz verliert einen langjährigen Richter, dessen Weg von Temuco über Valdivia bis an das Oberste Gericht führte.

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