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Lkw-fahrer in Unterwäsche: 1,82 Promille auf der L512 in St. Marienkirchen

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Eine Polizeistreife hat am Pfingstdienstagabend gegen 21 Uhr auf der L512 in St. Marienkirchen einen auffälligen Sattelzug gestoppt, nachdem der Lastwagen bereits bei der Fahrt durch massive Schlangenlinien und wiederholtes gefährliches Ausscheren in den Gegenverkehr aufgefallen war. Am Steuer saß ein 53-jähriger Mann aus Rumänien, den die Beamten wenig später in Unterwäsche hinter dem Lenkrad fanden.

Bei der Kontrolle schlug den Polizisten ein starker Alkoholgeruch entgegen. Die Gardine in der Fahrerkabine war fast vollständig zugezogen, sodass der Fahrer kaum etwas gesehen haben dürfte. Ein Atemalkoholtest ergab 1,82 Promille. Damit war die Weiterfahrt sofort beendet: Die Polizei nahm dem Mann den Führerschein vorläufig ab, untersagte jede weitere Fahrt und zog eine Sicherheitsleistung ein.

Der Vorfall ereignete sich in Oberösterreich und fällt in ein , an dem die Hitze offenbar eine Rolle gespielt haben könnte. Nach den vorliegenden Angaben spricht vieles dafür, dass der Fahrer während einer längeren Standzeit Alkohol getrunken haben könnte. Für die Ermittler ist der Fall damit nicht mit dem Stopp beendet, denn mehrere Anzeigen werden noch folgen.

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Dass der Lastwagen mit fast geschlossener Kabinenvorhang und einem offenbar schwer alkoholisierten Fahrer unterwegs war, zeigt vor allem eines: Auf dieser Strecke war die Gefahr nicht theoretisch, sondern bereits auf der Fahrbahn. Die Polizei verhinderte nach dem ersten Hinweis wohl noch rechtzeitig, dass aus dem auffälligen Sattelzug ein schwerer Unfall wurde.

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