Lesen: Paragleiterin überlebt Kollision mit Cessna bei Piesendorf

Paragleiterin überlebt Kollision mit Cessna bei Piesendorf

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Eine 44-jährige Paragleiterin aus Oberösterreich hat am Samstag bei Piesendorf im Pinzgau eine Kollision mit einer Cessna in der Luft überlebt. Der Vorfall ereignete sich um 13.15 Uhr oberhalb der Pinzgauer Hütte, verletzt wurde nach Angaben der niemand schwer.

Die Frau setzte den Rettungsschirm ein und landete sicher auf einem Waldweg. Später nahm sie das Team des Polizeihubschraubers auf und brachte sie zum Flughafen Zell am See. Das Motorflugzeug, eine Cessna 172, wurde von einem 28-jährigen Mann aus Tirol gesteuert; auch er landete die Maschine sicher am Flughafen Zell am See.

Die Paragleiterin schrieb später auf der Plattform, sie könne es „eigentlich noch immer nicht glauben“, dass sie außer ein paar „fiesen blauen Flecken“ und „rundum Prellungen“ glimpflich davongekommen sei. Sie nannte den Tag auch den, „an dem dich als Paragleiter eine Cessna172 aus dem Himmel holt“. Die Polizei sagte am Sonntagmittag, die Frau habe offenbar nur leichte Verletzungen erlitten und sich selbst in medizinische Behandlung begeben.

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Der Zusammenstoß war besonders heikel, weil der Motorflieger auf einem alpinen Rundflug unterwegs war und der Pilot das Gleitschirmflugzeug nach Angaben der Polizei nicht mehr ausweichen konnte. Die Paragleiterin sei geradeaus geflogen, als das von hinten kommende Flugzeug in den Schirm geriet, hieß es weiter. Der Gleitschirm wurde durch den Propeller des Motorflugzeugs stark beschädigt.

Genau wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist weiter offen. Für die Frau endete der Zwischenfall ohne schwere Folgen, doch die Ermittler müssen nun klären, wie sich ein Flugzeug und ein Paragleiter in dem engen Luftraum oberhalb des Pinzgaus überhaupt so nahe kommen konnten.

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