Lesen: Aníbal Mosa: Salvatierra will Palacios zurück und rügt Aquino

Aníbal Mosa: Salvatierra will Palacios zurück und rügt Aquino

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hat die mögliche Rückkehr von zu mit einem Satz auf den Punkt gebracht: „Si vuelve Carlos Palacios es volver a su vida.“ Der frühere Spieler des Klubs sagte zudem: „Yo lo traigo“, als er nach dem Nationalspieler gefragt wurde, der derzeit bei unter Vertrag steht. Zugleich stellte Salvatierra nach dem jüngsten Auftritt gegen am Claro Arena öffentlich infrage.

Die Aussagen fallen in eine Phase, in der Colo Colo sich unter als komfortabler Tabellenführer präsentiert. Der Klub gewann das Duell gegen Universidad Católica, doch Aquinos Leistung blieb erneut hinter den Erwartungen zurück. Der Mittelfeldspieler wurde nach 66 Minuten durch ersetzt. Für den Argentinier ist die Lage auch deshalb heikel, weil sein Vertrag im Dezember dieses Jahres ausläuft.

Salvatierra ist im Umfeld von Colo Colo keine Randfigur. Er spielte acht Jahre für den Klub, gehörte 1991 zum Team, das die Copa Libertadores gewann, und übernahm später nach dem Weggang von Pablo Guede zwischenzeitlich das Traineramt. Genau aus dieser Perspektive sprach er nun über Palacios, der 2024 mit Colo Colo Meister geworden war, bei Boca aber in diesem Jahr noch keine einzige Partie bestritten hat. Der Offensivspieler erholt sich von einer Knieverletzung, die eine Operation nötig machte.

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Bei RedGol erklärte Salvatierra, dass er Palacios sofort zurückholen würde, wenn es nach ihm ginge. Zugleich verband er seine Einschätzung mit einer deutlichen Kritik an der Haltung des Spielers. „Si no quiere estar, que se vaya“, sagte er. „Colo Colo debe sentirlo y vivirlo.“ Über seine Eindrücke ergänzte er: „Por lo que veo, que fue por televisión, no estaba en la misma sintonía de los demás“. Nach seiner Sicht sei das Problem weniger die Qualität als der innere Antrieb: „no creo que pase por capacidad, quizás es motivación, enojo, frustración.“ Und über Aquino fügte er an: „Pero un extranjero en esos casos tiene que ser el mejor“.

Der Kontrast im Klub könnte kaum größer sein. Während Colo Colo in der Liga de Primera 2026 nach 13 Spieltagen mit acht Punkten Vorsprung führt, rücken einzelne Personalien plötzlich in den Vordergrund. Palacios steht wegen seiner Reha und seiner ungewissen Zukunft bei Boca im Zentrum der Spekulationen. Aquino wiederum muss beweisen, dass seine Verpflichtung von Vélez Sarsfield mehr ist als ein Name mit Vergangenheit. Für Colo Colo ist das keine Nebensache: Ein führendes Team wird nicht nur an seinen Resultaten gemessen, sondern auch daran, ob die teuren oder prominenten Spieler den Anspruch auf dem Platz tragen.

Gerade deshalb hat Salvatierra mit seinen Sätzen den Kern der Debatte getroffen. Palacios bleibt ein Spieler, den viele in Chile mit Colo Colo verbinden, doch sein Weg durch die Verletzung hat ihn vorerst aus dem Spiel genommen. Aquino wiederum hat noch bis Dezember Zeit, die Zweifel zu zerstreuen. Bis dahin wird bei Colo Colo weiter darauf geachtet werden, ob die Mannschaft unter Ortiz nicht nur gewinnt, sondern auch die Rollen im Kader klarer ausfüllt.

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