Lesen: Sc Paderborn – Wolfsburg: Hecking vor dem Abstiegs-Endspiel ohne Ausreden

Sc Paderborn – Wolfsburg: Hecking vor dem Abstiegs-Endspiel ohne Ausreden

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verbrachte den Vorabend auf der Landesgartenschau und sah vom nichts. Während mit 3:0 besiegte, schaltete der 61-Jährige ab, ging mit der Familie durch den Tag und dachte bewusst einmal nicht an Fußball. Am wartet für den Trainer von aber genau der Fußballabend, an dem sich die Lage zuspitzt: Das Rückspiel bei ist für 20.30 Uhr angesetzt.

Nach dem 0:0 im Hinspiel in Wolfsburg steht für die Niedersachsen alles auf dem Spiel. Der Klub will seine erste und damit einen historischen Abstieg vermeiden. Hecking machte vor dem entscheidenden Termin keinen Hehl daraus, dass er die Ruhe vor dem Sturm genossen hat. „Es war mal ein entspannter Familientag, meine Kinder und Enkelkinder waren da. Die Freibadsaison ist eröffnet. Ich denke, das muss man auch machen. Warum soll ich mein Leben nur wegen eines Spiels ändern? Ich genieße es genau, auch mal nicht an Fußball zu denken“, sagte er.

Gerade dieser Kontrast erklärt, warum die Partie heute so schwer wiegt. Wolfsburg ging ohne Tor aus dem Heimspiel in die Pause, Paderborn hat vor eigenem Publikum die Chance, den Druck ganz auf den Bundesligisten zu verlagern. Für Hecking ist das kein Anlass zur Flucht in Floskeln, sondern im Gegenteil ein Grund, die Lage direkt anzunehmen. „Ich liebe das. Da gibt es kein Herumreden mehr. Da heißt es: Lieferst du oder lieferst du nicht?“, sagte er.

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Die Stimmung rund um den Verein ist dabei nicht nur von Sorge geprägt. Hecking berichtete, dass ihm bei der Landesgartenschau viele Menschen Glück für Wolfsburg gewünscht hätten. „Es gibt nicht nur Leute, die sagen: 'Hoffentlich steigt ihr ab.' Es gibt schon Leute, die uns viel Glück wünschen. Und das spüre ich eben auch. Man kann noch so erzählen: Alle wünschen Paderborn den Aufstieg. Sollen sie alle reden. Vielleicht sind sie alle traurig morgen Abend“, sagte er. Für Wolfsburg ist das mehr als ein normales Rückspiel. Es ist der Termin, an dem sich entscheidet, ob der Klub seine Bundesliga-Zugehörigkeit rettet oder in eine Zäsur rutscht, die es in dieser Form noch nie gegeben hat.

Der Ausgang hängt damit an einem einzigen Abend, aber die Richtung ist klar: Wolfsburg muss in Paderborn bestehen, wenn die Saison nicht mit einem Absturz enden soll. Nach der ruhigen Familienpause wird Hecking seine Mannschaft genau in dieser Grenzsituation sehen wollen, in der es keine Ausreden mehr gibt und nur das Ergebnis zählt.

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