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Sardinien: Französische Touristin mit 40 Kilo Sand am Fährhafen gestoppt

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Eine 69-jährige Französin ist auf Sardinien mit 40 Kilo feinem Sand, Kieseln und Muscheln im Auto erwischt worden, als sie die Materialen nach einem Urlaub auf der Insel auf eine Fähre nach Toulon bringen wollte. Die Behörden stoppten sie nach Angaben der Ermittler an der Abfahrt zum Hafen.

Der Sand und die weißen Steine sollen vom Strand Le Saline bei Stintino im Norden Sardiniens stammen. Dort wie an anderen Stränden der Insel ist das Mitnehmen von Sand, Kieseln und Muscheln seit einem verboten. Die Frau muss mit einer Geldstrafe zwischen 500 und 3000 Euro rechnen.

Für Sardinien ist der Fall kein Kuriosum, sondern Teil eines seit Jahren anhaltenden Problems. Touristen stehlen immer wieder Sand und kleine Steine von den Stränden, besonders im Sommer verschärfen die Behörden deshalb die Kontrollen an den bekanntesten Küstenabschnitten der Insel.

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Die italienischen Behörden behandeln das Entfernen von Sand von Sardiniens Stränden als schweren Verstoß. Sie erklärten, das Entwenden von Strandsand scheine zwar harmlos, sei aber für das fragile Küstensystem der Insel tödlich. Das beschlagnahmte Material soll in den kommenden Tagen an den Strand zurückgebracht werden.

Der Fall zeigt, wie hart Sardinien gegen solche Mitnahmen vorgeht: Was für manche Urlauber wie ein Souvenir wirkt, wird auf der Insel als Angriff auf die Küste betrachtet. Für die Französin könnte der Ausflug nach Toulon deshalb nicht nur teuer, sondern auch zum Beispiel dafür werden, wie streng die Regeln auf Sardinien inzwischen durchgesetzt werden.

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