Lesen: Temperatura Santiago: Kaltester Maitag seit 61 Jahren trifft die Hauptstadt

Temperatura Santiago: Kaltester Maitag seit 61 Jahren trifft die Hauptstadt

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Die Region Metropolitana hat am Samstag den kältesten Maitag seit 61 Jahren registriert. An der Messstation Quinta Normal erreichte das Temperaturmaximum nur 7,2 °C – der niedrigste Höchstwert für einen Mai seit dem 17. Mai 1965.

Damals zeigte das Thermometer 6,8 °C, und nun steht Santiago wieder vor einem Maiwert, der in den Aufzeichnungen fast beispiellos ist. Für die Hauptstadt ist das mehr als eine kalte Randnotiz: Die Direktion Meteorológica de Chile sagt, die kalten Morgen seien bereits gekommen, um zu bleiben.

Das bedeutet nicht, dass die nächsten Tage nur grau und frostig verlaufen. Nach Angaben der Behörde können in den kommenden Tagen noch einige warme oder sonnige Nachmittage genossen werden. Genau darin liegt der Kontrast dieser Wetterlage: Der Morgen beginnt winterlich, doch im Tagesverlauf bleibt in Santiago noch Raum für kurze milde Phasen.

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Die Einordnung als historischer Kälteeinbruch im Mai passt zu einem Muster, das die Hauptstadt in diesen Tagen spürt. Der aktuelle Rekord betrifft nicht irgendeinen beliebigen Messwert, sondern das Temperaturmaximum, also den wärmsten Punkt des Tages. Wenn selbst dieser Wert bei 7,2 °C liegt, zeigt das, wie tief die Kälte in den Alltag reicht.

Für die Menschen in Santiago ist das vor allem heute spürbar, weil der Mai gerade erst in die Phase kommt, in der sich das Wetter normalerweise noch ändern kann. Doch die Behörde macht klar, dass die kalten Morgen nicht mehr als Ausnahme zu behandeln sind. Die nächste Frage ist damit nicht, ob es noch einmal freundlichere Nachmittage geben kann – sondern wie lange die Hauptstadt mit dieser Mischung aus eisigen Starts und wechselhaften Tagesstunden leben muss.

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