Die Delegación Presidencial de la Región Metropolitana hat für Mittwoch, 3. Juni 2026, in Santiago eine Alerta Ambiental verhängt und damit die Restricción Vehicular für diesen Tag ausgelöst. Für Autos mit sello verde in der Provinz Santiago sowie in San Bernardo und Puente Alto dürfen die Kennziffern 2 und 3 nicht auf die Straße.
Das ist für Fahrende nicht nur eine weitere Umweltwarnung, sondern eine konkrete Einschränkung für genau diesen Mittwoch. Wer heute nach der Restricción Vehicular sucht, braucht vor allem eine klare Antwort: Welche Nummerntafeln sind betroffen, und welche Kontrollen greifen zusätzlich im Großraum Santiago?
Die Maßnahme folgt dem Kalender des Ministerio de Transportes und wird von Carabineros, der Unidad de Fiscalización des Ministerio de Transportes und dem Netz der Televigilanzkameras in der Hauptstadt überwacht. Parallel dazu gelten weitere Vorgaben im Rahmen der Alerta Ambiental, die nicht bei den Fahrzeugen enden.
In der gesamten Región Metropolitana ist das Anzünden von Holzöfen und anderen Heizgeräten auf Holzbasis verboten, mit Ausnahme von Pellet-Geräten. Dieses Verbot wird von der Seremi de Salud RM zusammen mit den Gemeinden und Carabineros kontrolliert. Außerdem bleibt das Verbrennen landwirtschaftlicher Flächen vom 1. März bis zum 31. Oktober in der gesamten Region untersagt; die Seremi de Agricultura prüft das gemeinsam mit Teams von SAG und Conaf.
Dass die Warnung nicht aus heiterem Himmel kam, zeigte bereits der Vortag: Am Dienstag, 2. Juni 2026, meldete die Station El Bosque um 08:00 Uhr Alerta Ambiental für MP2.5, während die übrigen Messstationen des Umweltministeriums in regulärem Zustand blieben. Für Mittwoch sagte die Dirección Meteorológica de Chile ein bodennahes Hochdruckregime und einen Höhentrog voraus, mit Temperaturen zwischen 7º und 18ºC und ohne Wahrscheinlichkeit einer Advektion Richtung Santiago-Becken.
Für Autofahrer ist die Lage damit eindeutig: Am 3. Juni gilt die Restricción Vehicular für die Endziffern 2 und 3 bei Autos mit sello verde in Santiago, San Bernardo und Puente Alto. Wer trotzdem fährt, muss damit rechnen, von Carabineros, der Transportaufsicht oder per Televigilanz erfasst zu werden.

