Corinthians und Peñarol trennten sich am Campeón del Siglo am fünften Spieltag der Gruppe E der Copa Libertadores 1:1. Maximiliano Olivera brachte Peñarol in der 18. Minute der ersten Halbzeit in Führung, bevor Zakaria Labyad in der 17. Minute der zweiten Hälfte für Corinthians ausglich.
Für Corinthians war es ein Ergebnis, das den Tabellenplatz nicht mehr veränderte, aber den Verlauf des Abends dennoch prägt: Die Mannschaft kam auf 63 Prozent Ballbesitz und schloss die Gruppe E mit 11 Punkten als Erster ab. Peñarol steht mit 3 Punkten am Ende der Tabelle. Schiedsrichter der Partie war Piero Maza Gómez.
Der Punktgewinn für Corinthians ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil er trotz deutlicher Spielkontrolle erst in der zweiten Halbzeit gelang. Im typischen 4-3-3 hielt Corinthians den Ball, doch Peñarol verteidigte im 4-4-2 lange genug, um den Vorsprung aus Oliveras frühem Treffer mitzunehmen. Das Spiel passte damit genau in die Logik der Gruppenphase, in der jedes Ergebnis über das Weiterkommen und die Ausgangslage in den nächsten Runden entscheidet.
Für die Mannschaften geht es nun im nächsten Spieltag weiter: Peñarol empfängt Santa Fe, Corinthians spielt zu Hause gegen Platense. Dass der Tabellenführer trotz 63 Prozent Ballbesitz nur ein Remis holte, zeigt zugleich den einen Widerspruch dieses Abends: Kontrolle auf dem Papier brachte erst spät den Ausgleich auf dem Feld. Der von DataFactory automatisch erstellte Inhalt fasst damit einen Gruppenabend zusammen, an dem Corinthians die Spitze behauptete, ohne wirklich zu glänzen.
Wer die brasilianische Seite auch im Ligabetrieb verfolgt, findet den nächsten Härtetest bereits in der Vorschau Corinthians Vs Atlético Mineiro: Neo Química Arena hosts crucial Serie A clash.

