Lesen: Correa wird für River zum teuren Ziel im Angriffspoker

Correa wird für River zum teuren Ziel im Angriffspoker

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hat konkrete Schritte unternommen, um zu verpflichten. Der argentinische Klub sieht den Angreifer von als Verstärkung für die letzte Phase der Saison 2026 und als Spieler, der dem Kader sofort Tiefe geben könnte.

sprach bereits telefonisch mit Correa, und der Austausch wurde von beiden Seiten als positiv beschrieben. Coudet fasste das Gespräch knapp zusammen: „Fue positivo“. Für River ist das mehr als ein freundlicher Kontakt. Es ist der erste belastbare Hinweis darauf, dass der Spieler offen für das Projekt sein könnte.

Doch der Weg dorthin ist teuer. Nach Angaben von verlangt Tigres mehr als 15 Millionen Dollar und will unter dieser Summe nicht verhandeln. Der mexikanische Klub betrachtet Correa als unverzichtbaren Stammspieler und sieht keinen sportlichen Zwang, ihn abzugeben. Dazu kommt, dass sein Gehalt in Mexiko deutlich über dem liegt, was derzeit im argentinischen Fußball üblich ist.

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Gerade diese Kombination macht den Transfer für River kompliziert und zugleich verlockend. Der Vorstand will einen Spieler mit internationalem Gewicht holen, um Verletzungen aufzufangen und den Angriff zu verstärken. Correa würde dieses Profil erfüllen. Er kann als zweiter Stürmer oder als Flügelspieler eingesetzt werden und würde River mit seiner Beweglichkeit vor allem im 4-1-3-2-System helfen, das der Verein zuletzt verwendet hat.

Der Bedarf ist nicht theoretisch. River bereitet sich auf das Finale des gegen am 24. Mai vor und muss dabei auch die Lücke nach dem Kreuzbandriss von im Blick behalten. Danach steht die Vorsaison in Alicante an, was den Verein zusätzlich dazu zwingt, die Kaderplanung jetzt voranzutreiben und nicht erst später im Sommer.

Für Tigres spricht allerdings fast alles gegen einen schnellen Verkauf. Correa ist in Mexiko Stammspieler, für die Startelf gesetzt und im gegenwärtigen Modell des Klubs eher unverzichtbar als verhandelbar. River könnte an seiner Vielseitigkeit, seiner Erfahrung und seiner Präsenz in großen Spielen Gefallen finden, doch die Preisvorstellung aus Monterrey liegt deutlich über den wirtschaftlichen Möglichkeiten, die im argentinischen Markt normalerweise akzeptiert werden. Selbst für einen Klub mit der Größe von River bleibt das eine Hürde, die nur schwer zu überspringen ist.

Genau darin liegt der Kern der Angelegenheit: River hat den Wunsch, Correa zu holen, und hat die ersten echten Gespräche bereits geführt. Aber Tigres braucht den Spieler nicht zu verkaufen, und der angesetzte Preis macht aus dem Wunsch schnell eine Frage der Prioritäten. Wenn River wirklich ernst macht, wird es nicht nur um einen Namen gehen, sondern darum, ob der Klub bereit ist, für einen Angriff auf höchstem Niveau einen Ausnahmeaufwand zu betreiben.

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