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Antofagasta Vs Santa Cruz: Marcoleta warnt vor gefährlichem Heimspiel

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empfängt am Sonntag, 24. Mai, im Estadio Regional Calvo y Bascuñán und geht als Tabellenvierter mit 21 Punkten in dieses Spiel der . Ein Sieg könnte die Mannschaft von bis auf einen Punkt an den Spitzenreiter heranbringen.

Für Marcoleta ist die Ausgangslage trotzdem alles andere als ruhig. Er nannte genau diese Partien die gefährlichsten und erinnerte daran, dass Teams, die von außen als erreichbar wirken, in dieser Liga jederzeit Probleme bereiten können. Santa Cruz kommt zudem aus einer schwierigen Phase und dürfte laut dem Trainer mit dem klaren Ziel nach Antofagasta reisen, sich dort zu rehabilitieren. Hinzu kommt , der beste Torschütze des Turniers, als zusätzliche Warnung für die Abwehr der Gastgeber.

Antofagasta bringt dafür aber auch eigene Fragen mit. Die Mannschaft hat in fünf aufeinanderfolgenden Spielen Gegentreffer kassiert, ein Muster, das vor einem Spiel mit hoher Bedeutung kaum zu übersehen ist. Gerade deshalb legte Marcoleta den Schwerpunkt in der Vorbereitung auf Ordnung, Zusammenhalt und die Bereitschaft, den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen. „El equipo tiene que jugar de acuerdo a las circunstancias, de acuerdo al rival y a las características individuales y colectivas“, sagte er. Und er fügte mit Blick auf die Wettkampfsituation hinzu: „Los muchachos están conscientes de quién van a enfrentar, hemos pasado la información que corresponde y ya después viene el trabajo individual y colectivo para sostener y ojalá no nos puedan hacer goles“.

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Die jüngste Entwicklung im Kader gibt Antofagasta immerhin etwas Spielraum. kehrte nach körperlichen Problemen zurück und sammelte im letzten Spiel wieder Minuten. Marcoleta sieht ihn bereits in guter Verfassung, lässt seine Rolle aber bewusst offen. „Futbolísticamente ya está muy bien. Ha tenido una semana más para ponerse a punto y veremos si está en condiciones para entrar o seguir dándole minutos“, sagte er. Auch bei einer möglichen Belastungssteuerung bleibt der Trainer vorsichtig. Eine endgültige Einschätzung zur Belastung nach der Pause will er noch nicht treffen: „No hemos hecho esa evaluación todavía. Yo soy más partidario de limpiar el frasco y pintarlo antes de quebrarlo y volver a pegarlo“.

Der Ton des Trainers passt zu der Art von Spiel, das Antofagasta am Sonntag erwartet. Marcoleta betonte die Bedeutung von Teamgeist und Geschlossenheit und machte klar, dass in dieser Liga jeder Moment zählt. „Pongo mucho énfasis al trabajo en equipo, al espíritu de equipo y a la cohesión, que son factores importantes a enseñar y desarrollar“, sagte er. Seine Warnung war deutlich: Wer stehen bleibt oder einschläft, wird überholt. Gegen Santa Cruz wird es deshalb nicht nur um Tabellenrechnungen gehen, sondern darum, ob Antofagasta seine Ambitionen mit der nötigen Konzentration untermauern kann.

Am Ende ist das Spiel vor allem ein Test für die Reife eines Teams, das oben dranbleiben will, aber hinten noch anfällig wirkt. Genau darin liegt die Brisanz dieses Sonntags in Antofagasta: Ein Heimsieg würde die Tür zur Spitze weit öffnen, ein Ausrutscher würde den Abstand nach oben sofort wieder vergrößern.

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