Lesen: Lilli Tagger trifft in Paris auf Wang Xinyu beim Roland-Garros-Auftakt

Lilli Tagger trifft in Paris auf Wang Xinyu beim Roland-Garros-Auftakt

Veröffentlicht
2 Min. Lesezeit
Anzeige

steht am Sonntag um 11.00 Uhr beim gegen auf dem Platz. Für die 18 Jahre alte Österreicherin ist es ein Spiel mit besonderem Gewicht: Sie kehrt nach Paris zurück, wo sie 2024 den Juniorinnen-Titel gewonnen hat, und trifft nun erstmals auf die an Nummer 32 gesetzte Chinesin.

Tagger kommt nicht nur mit Erinnerungen, sondern auch mit neuen Erwartungen nach . Die 18-Jährige sagte, in den ersten Minuten nach der Ankunft seien die Erinnerungen natürlich zurückgekommen, die Vorfreude sei riesig gewesen, und in einem Jahr habe sich sehr viel verändert. Sie betonte, der Fokus liege weiter auf Entwicklung und nicht auf dem Resultat. Das Ergebnis ergebe sich daraus, wie gut sie ihre eigenen Dinge mache.

Für Tagger ist dieser Auftritt auch eine Momentaufnahme eines größeren Sprungs. Im vergangenen Jahr gewann sie in Paris den Juniorinnen-Wettbewerb, in Linz schlug sie , damals Nummer 21 der Welt. Seitdem hat sie nach eigenen Worten an ihrem Vorhandgriff gearbeitet und verändert ihre Technik weiter, um sich jeden Tag zu entwickeln. Sie sagte, es gehe nicht nur um Präzision oder Power, sondern darum, dass der Schlag insgesamt besser werde. Außerdem könne man sich anschauen, wie sich andere mental auf ein Match vorbereiten.

- Advertisement -

Wang bringt ihrerseits eine Reihe von Ergebnissen mit, die ihre Rolle als Favoritin unterstreichen. Die Chinesin erreichte in diesem Jahr bei den das Achtelfinale und stand in Auckland im Finale. Auf Sand lief es zuletzt aber nicht rund: In Madrid und Rom schied sie in der ersten Runde aus. Für Tagger wird der direkte Vergleich damit auch ein Test, ob sie ihr Tempo und ihre technische Arbeit schon gegen eine etablierte Gegnerin in ein Ergebnis ummünzen kann.

Das Umfeld in Paris macht den Start zusätzlich groß. Der French Open wird zum 125. Mal ausgetragen, das Preisgeld liegt bei 61,72 Millionen Euro. Auch aus österreichischer Sicht stehen weitere Namen auf der Bühne: erreichte bei einem Grand Slam erstmals das Hauptfeld und trifft auf Court Philippe Chatrier auf , die frühere Nummer vier der Welt, Olympiasiegerin von 2021 und Siegerin von zehn Turnieren. Für Tagger bleibt der Blick dennoch eng auf das eigene Spiel gerichtet. Sie sagte, sie könne auch stolz auf sich sein, aber der Fokus gehe immer weiter nach vorne.

Anzeige
Diesen Artikel teilen