Atlético Grau trifft am Dienstag um 5:15 Uhr im Estadio Garcilaso de la Vega auf Cusco FC und reist mit dem Druck eines Teams an, das jeden Punkt braucht. Schiedsrichter der Partie ist Jesús Cartagena.
Der Zeitpunkt macht das Spiel besonders schwergewichtig: Für beide Mannschaften bleiben nur noch zwei Spieltage im Torneo Apertura, und die Tabelle lässt kaum Raum für Fehler. Grau kommt nach dem knappen Sieg gegen Universitario im Estadio Monumental, bleibt aber mit 13 Punkten weiter am Tabellenende. Cusco FC verlor vor dieser Partie 0:1 gegen Sport Boys und ging als Siebter mit 21 Punkten in das Duell.
Trainer Gerardo Ameli machte vor dem Spiel keinen Hehl daraus, worum es für sein Team geht. Seine Mannschaft gehe mit der Vorgabe hinein, sich Punkte zu holen, die sie aus der unangenehmen Lage befreien sollen, sagte er. Genau darin liegt der Kern dieser Begegnung: Grau hat den Befreiungsschlag noch nicht geschafft, obwohl der Erfolg gegen Universitario Hoffnung gemacht hat.
Für Cusco FC ist die Aufgabe anders, aber nicht kleiner. Ein Heimspiel gegen das Schlusslicht wirkt auf dem Papier wie eine Gelegenheit, doch die jüngste Niederlage gegen Sport Boys zeigt, dass auch die Mannschaft aus Cusco mit Schwankungen lebt. Mit nur noch zwei verbleibenden Daten im Apertura wird jeder Fehler sofort teuer.
Das Spiel in Cusco ist damit mehr als ein weiteres Ligadatum. Für Grau geht es darum, den kleinen Aufschwung aus dem Sieg gegen Universitario in Punkte umzuwandeln, bevor die Saisonphase endet. Für Cusco FC geht es darum, den Platz in der oberen Tabellenhälfte zu verteidigen und einen Rückschlag vor dem Saisonende zu vermeiden.

