Lesen: Valencia – Barcelona: Flick plant zum Saisonfinale neue Rollen für García

Valencia – Barcelona: Flick plant zum Saisonfinale neue Rollen für García

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beendet die Saison der an diesem Wochenende in Mestalla gegen , und für ist die Partie mehr als nur ein Schlusspunkt. Wegen der Abwesenheit von muss der Trainer jene Ordnung verändern, die er in den jüngsten Spielen immer wieder genutzt hat. dürfte dabei erneut eine zentrale Figur sein, fast sicher in einer Startelf, aber noch ohne festgelegte Position.

Flick hat deutlich gemacht, wie wichtig ihm García ist. Der Verteidiger hat 36 der 37 bisherigen Ligaspiele bestritten und war in dieser Phase nicht auf eine Rolle festgelegt. Seit sich als linker Innenverteidiger etabliert hat, kam García als Außenverteidiger, Mittelfeldspieler und Innenverteidiger zum Einsatz. Gegen Valencia könnte diese Vielseitigkeit erneut gefragt sein, weil Jules Koundé nach seinem Spiel gegen Betis als Rechtsverteidiger wieder in die Anfangsformation zurückkehren könnte.

Die naheliegende Lösung wäre, auf dem linken Flügel zu bringen, mit Raphinha rechts und Bernal, Pedri sowie Olmo im Mittelfeld. Eine andere Möglichkeit wäre Roony rechts und Raphinha wieder links. Für Barcelona ist diese Flexibilität nicht nur eine Frage des Personals, sondern auch eine Reaktion auf den Gegner: Valencia von Carlos Corberán presst nicht immer hoch und wird Barcelona im Aufbau wohl weniger zu Tempo und Klarheit zwingen als andere Teams. Stattdessen dürfte Valencia ein Stück tiefer verteidigen, einige Meter außerhalb des eigenen Strafraums.

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Das macht die Aufgabe für Barcelona nicht kleiner, sondern spezieller. Valencia hat keine schnellen Innenverteidiger, die im Rückwärtslaufen sauber drehen und reagieren können, und genau dort hat Barcelona die Mannschaft schon in der vergangenen Saison mit zwei deutlichen Resultaten getroffen. Die Gefahr für die Gastgeber liegt besonders in den Flanken und in den Läufen hinter die Kette. Wenn Pedri den Ball in den richtigen Räumen findet, können Ferran Torres, Raphinha und Rashford die Abwehr angreifen, bevor Valencia sich sortiert hat.

Gleichzeitig zeigt das Spiel ein Problem, das Barcelona seit Wochen begleitet: Die Mannschaft erreicht das letzte Drittel auf vielen verschiedenen Wegen, aber gegen eine kompakte Defensive reicht das allein nicht. Sie braucht mindestens drei potenzielle Abnehmer, die im Strafraum breit genug verteilt stehen, um gegen Valencia Überzahl zu schaffen. Genau dort wird sich entscheiden, ob Flicks Umbau nur eine Notlösung für den letzten Spieltag ist oder ein weiterer Beleg dafür, wie viele Optionen Barcelona in einer Saison entwickelt hat, die nun in Mestalla endet.

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