Audax Italiano empfängt Cobresal am Samstag, 23. Mai, um 12.30 Uhr im Estadio Municipal de La Florida. Die Partie des 13. Spieltags der Liga de Primera 2026 bringt zwei Teams zusammen, die trotz zuletzt wichtiger Ergebnisse weiterhin auf Punkte angewiesen sind.
Audax kommt nach dem Erfolg gegen Barracas Central in der Copa Sudamericana in diese Begegnung, steht in der Liga aber weiter auf Rang 14 mit 11 Punkten und liegt nur einen Punkt über der Abstiegszone. Cobresal reist mit 13 Zählern an, nachdem das Team am vergangenen Wochenende Universidad de Chile besiegte und damit eine Serie von acht Ligaspielen ohne Sieg beendete.
Für die Hausherren spricht, dass sie in fünf ihrer vergangenen sechs Ligaspiele vor der Pause mindestens einmal trafen. Cobresal wiederum kassierte in sechs seiner vergangenen acht Ligaspiele mindestens ein Gegentor in der ersten Halbzeit. Das deutet auf eine Partie hin, in der die Anfangsphase früh offen werden könnte.
Auch die Bilanz beider Mannschaften lässt Tore auf beiden Seiten erwarten. In sechs der vergangenen acht Heimspiele von Audax Italiano über Copa Sudamericana, Campeonato Nacional und Copa de la Liga trafen beide Teams. Bei Cobresal war das in sechs der vergangenen sieben Auswärtsspiele über Liga und Pokal ebenfalls der Fall. Die Muster sind klar: Beide Seiten bringen zuletzt regelmäßig Spiele hervor, in denen das Geschehen nicht lange kontrollierbar bleibt.
Ein Name sticht dabei besonders heraus: Steffan Pino. Der Angreifer hat in den letzten drei Spielen von Cobresal getroffen, beim 3:1 gegen Everton, beim 2:1 gegen Universidad de Concepción und beim 1:0-Sieg gegen Universidad de Chile, als er das einzige Tor erzielte. Gegen Audax kennt er den Weg zum Tor ebenfalls, denn er traf schon im 1:1 der Vorphase der Copa Sudamericana in dieser Saison. Schon 2024 hatte er Audax beim 2:1 von Deportes Iquique am 14. Spieltag des Campeonato Nacional bestraft.
Der Rahmen ist damit gesetzt: Audax sucht nach dem Schub aus dem internationalen Wettbewerb, Cobresal nach dem ersten Beleg dafür, dass der Befreiungsschlag gegen Universidad de Chile mehr war als eine Momentaufnahme. Was am Samstag den Unterschied macht, dürfte weniger die Tabellenlage als die Frage sein, ob eines der beiden Teams die anfälligen ersten Halbzeiten und die wiederkehrenden Gegentore endlich in den Griff bekommt.

